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Achillessehnenruptur: „Funktionelles Ergebnis nach einer Operation besser“
Jatros
Autor:
Dr. Peter Bock
Spezialteamleiter Fußchirurgie am Orthopädischen Spital Speising in Wien
30
Min. Lesezeit
13.05.2019
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<p class="article-intro">Kommentar von Dr. Peter Bock, Spezialteamleiter Fußchirurgie am Orthopädischen Spital Speising in Wien</p>
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<p class="article-content"><p>Es ist nicht egal, ob man operiert oder konservativ behandelt. Wie ja auch aus der Studie hervorgeht, ist das funktionelle Ergebnis nach einer Operation besser, da es bei konservativer Therapie vermutlich zu einer Elongation der Sehne kommt. Das führt zu einer Schwächung des Muskel-Sehnen-Komplexes am Unterschenkel. Nach der Operation können die Patienten besser Sport treiben, deshalb würde ich sportlich aktiven Patienten immer zu einer Operation raten. Bei der Operation ist nach neuester Studienlage ein minimal invasiver Eingriff zu empfehlen. Die Methode ist besser, da der Hautschnitt wesentlich kleiner ist, die Haut nach der Operation weniger anschwillt und damit das Risiko einer Wundheilungsstörung geringer ist.<br />Bei Patienten, die keinen Sport betreiben und das auch nicht wollen, kann man durchaus konservativ vorgehen. Bei älteren Patienten ist das Risiko für Komplikationen durch die Operation höher, das heißt, auch denen empfehle ich eher eine konservative Behandlung. Ebenso, wenn der Patient unter bestimmten Begleitkrankheiten leidet, die mit einem höheren Risiko für Wundheilungsstörungen einhergehen, zum Beispiel einer peripheren arteriellen Verschlusskrankheit oder einem Diabetes mellitus.</p> <p>Lesen Sie auch: <a href="https://at.universimed.com/fachthemen/1000002090">Achillessehnenruptur: Operation oder konservativ?</a></p></p>
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