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Frühjahrstagung der OeGHO

Preisträger des diesjährigen Occursus stehen fest

<p class="article-intro">Anlässlich der Frühjahrstagung der Österreichischen Gesellschaft für Hämatologie & Medizinische Onkologie (OeGHO) wurde zum dritten Mal der „Occursus – Anerkennungs- und Förderpreis für Kommunikation in der Onkologie“ vergeben. Der Preis, der vom Pharmaunternehmen Janssen gesponsert wird, stellt die Kommunikation mit Krebspatienten sowie deren Angehörigen in den Mittelpunkt.</p> <hr /> <p class="article-content"><h2>&bdquo;Talking in Symbols&ldquo;</h2> <p>Mit dem diesj&auml;hrigen F&ouml;rderpreis wurde das Kommunikationstool &bdquo;Talking in Symbols&ldquo; der &Ouml;sterreichischen Kinder- Krebs-Hilfe ausgezeichnet. Mit Bildkarten soll dabei ein Tool geschaffen werden, das die Kommunikation mit Patienten und Angeh&ouml;rigen nicht deutscher Muttersprache im Klinikalltag erheblich erleichtert. Durch die Gestaltung als &bdquo;Pocketbook&ldquo; k&ouml;nnen die Karten einfach mitgenommen werden und sowohl im medizinischen, pflegerischen als auch im psychosozialen Bereich zum Einsatz kommen.</p> <h2>Anerkennungspreis 2018</h2> <p>In der Kategorie &bdquo;Anerkennungspreis&ldquo; wurden drei bereits laufende Projekte honoriert. Ausgezeichnet wurden der Verein PAN Austria, die telemedizinische Studie eSMART, die eine Software am Smartphone zur Betreuung von Krebspatienten w&auml;hrend der Chemotherapie evaluiert, und die Entwicklung einer evidenzbasierten Leitlinie des Instituts f&uuml;r Pflegewissenschaften.<br /> Der Verein PAN Austria hat es sich zur Aufgabe gemacht, krebskranke Jugendliche und junge Erwachsene zu begleiten. Denn die Diagnose stellt f&uuml;r diese Patienten eine besondere Herausforderung dar. So kommt die Diagnose &bdquo;Krebs&ldquo; f&uuml;r sie zu einer Zeit im Leben, in der junge Menschen ihre Individualit&auml;t entfalten m&ouml;chten und nach Unabh&auml;ngigkeit, Selbstbestimmung und Eigenverantwortung streben. Es braucht daher ma&szlig;geschneiderte Hilfe und bed&uuml;rfnisorientierte Versorgung, die der gemeinn&uuml;tzige, internationale Verein PAN zur Verf&uuml;gung stellt.<br /> Das Anliegen der multinationalen telemedizinischen Studie eSMART ist es, Kurzund Langzeiteffekte mithilfe des Advanced Symptom Management System (ASyMS), einer Smartphone-App, zu erfassen. Durch ASyMS k&ouml;nnen auch Patienten in strukturschwachen Regionen eine optimale ma&szlig;geschneiderte Betreuung w&auml;hrend der Chemotherapie erhalten. Dies umfasst die Fr&uuml;herkennung und Reduktion von symptomatischen Belastungen w&auml;hrend und nach der Chemotherapie, eine Verbesserung der Lebensqualit&auml;t, eine F&ouml;rderung der Arzt-Patienten-Kommunikation sowie eine St&auml;rkung der Adh&auml;renz. Das Forschungsprojekt eSMART hat es sich zur Aufgabe gemacht, die Krebsbehandlung zu revolutionieren und die Kosten im Gesundheitswesen signifikant zu senken, indem es medizinischem Personal in der Krebsbehandlung erm&ouml;glicht, Patienten auch per Smartphone zu unterst&uuml;tzen.<br /> Die neu entwickelte, evidenzbasierte Leitlinie des Instituts f&uuml;r Pflegewissenschaften der Universit&auml;t Wien hat es sich zum Ziel gesetzt, den mit onkologischen Erkrankungen verbundenen k&ouml;rperlichen und psychischen Belastungen im Rahmen eines umfassenden Symptommanagements vorzubeugen, sie zu verz&ouml;gern und zu reduzieren. Es handelt sich um eine Leitlinie mit Empfehlungen zum Management angef&uuml;hrter Symptome mit konkreten Strategien dazu, wie diese erkannt, eingesch&auml;tzt, vermieden, behandelt und evaluiert werden k&ouml;nnen. Zus&auml;tzlich wird dadurch nicht nur die Kommunikation zwischen Behandlern und Patienten gef&ouml;rdert, sondern auch jene innerhalb des Behandlungsteams.</p></p> <p class="article-quelle">Quelle: Presseaussendung der Österreichischen Gesellschaft für Hämatologie & Medizinische Onkologie, 24. April 2018, Wien </p>
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