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Neue Perspektiven im frühen und späten Stadium beim Zervixkarzinom

Wie bei anderen Krebsarten hat sich die Therapielandschaft beim Zervixkarzinom durch die Immuntherapie gewandelt, Änderungen finden jedoch in verschiedenen strategischen Bereichen statt. Innovative Ansätze erweitern die Algorithmen bei der lokal fortgeschrittenen und der metastasierten Erkrankung.

Schätzungen aus dem Jahr 2021 führen das Zervixkarzinom (CC) als weltweit zweithäufigste gynäkologische Krebsart und vierthäufigste krebsbedingte Todesursache bei Frauen an.1 Als Hauptrisikofaktor gelten Infektionen mit dem humanen Papillomavirus (HPV); mehr als 99% der Fälle gehen auf eine persistierende genitale Hochrisikoinfektion zurück.2 Global gesehen zeigt das (lokal) fortgeschrittene CC aufgrund des ungleichen Zugangs zu Screening und Therapie eine Häufung in Ländern mit niedrigem bis mittlerem Einkommen.3

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