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European Cancer Congress 2015 (ECC 2015)

Neue Konzepte und Entwicklungen bei peripheren T-Zell-Lymphomen

<p class="article-intro">Im Rahmen des vergangenen ECC 2015 fand auch ein mit P. Gaulard, F. D’Amore, O. O’Connor und N. Schmitz sehr prominent besetztes wissenschaftliches Symposium zu neuen Entwicklungen bei T-Zell-Lymphomen statt. Darauf basierend wird im folgenden Artikel auf aktuelle Entwicklungen und neue Konzepte sowie ungelöste Problemfelder bei den peripheren T-Zell-Lymphomen (PTCL) exemplarisch eingegangen.</p> <p class="article-content"><div id="keypoints"> <h2>Key Points</h2> <ul> <li>PTCL sind eine biologisch heterogene Gruppe von Erkrankungen mit relativ schlechter Prognose.</li> <li>Es gibt keinen allgemeing&uuml;ltigen Therapiestandard in der Erstlinie, oft wird CHOP eingesetzt. Je nach Patientencharakteristika (Alter &lt;60 Jahre) oder Entit&auml;t (ENKTCL) sind Kombinationen mit Etoposid respektive L-Asparaginase von Vorteil.</li> <li>In der rezidivierten/refrakt&auml;ren Situation sind neue Konzepte mit vielversprechenden prelimin&auml;ren Resultaten in Erprobung mit Kombinationen von neuartigen Substanzen allein (&bdquo;Novel-Novel&ldquo;), bei nachgewiesenen synergistischen Wirkungen in vitro und in vivo.</li> <li>Eine Konsolidation mit einer autologen HSCT nach Erstlinientherapie bei j&uuml;ngeren bzw. fitten Patienten mit chemosensibler Erkrankung ist eine weitgehend akzeptierte Therapieoption; die Resultate einer gr&ouml;sseren, randomisierten Studie dazu werden in der n&auml;heren Zukunft erwartet, ebenso weitere Daten zum prospektiv randomisierten Vergleich von autologer mit allogener HSCT in der Erstlinientherapie.</li> <li>Eine allogene HSCT kann in der rezidivierten/refrakt&auml;ren Situation im Einzelfall eine kurative Option sein.</li> <li>Eine der gr&ouml;ssten Herausforderungen sind jene Patienten, die auf die Erstlinienchemotherapie refrakt&auml;r sind.</li> </ul> </div> <h2>Einf&uuml;hrung &ndash; &Uuml;berblick</h2> <p>PTCL sind eine klinisch und biologisch sehr heterogene Gruppe an Erkrankungen. Neben den kutanen und leuk&auml;mischen Formen der T-Zell-Lymphome unterscheidet die derzeitige WHO-Klassifikation auch die nodalen Formen (angioimmunblastische T-Zell-Lymphome [AITL], anaplastisch-grosszellige T-Zell-Lymphome [ALCL]ALK-positiv, ALCL ALK-negativ, sowie PTCL &ndash; nicht weiter spezifiziert [PTCL-NOS]) und extranodalen Formen (nasales NK/T-Zell-Lymphom [ENKTCL], Enteropathie-assoziierte [EATL] und hepatosplenische T-Zell-Lymphome). Im Folgenden wird auf die h&auml;ufigsten Entit&auml;ten der nodalen und extranodalen Formen eingegangen.<br /> Die durchschnittlichen 5-Jahres-&Uuml;berlebensraten f&uuml;r PTCL liegen gem&auml;ss Registerdaten aus D&auml;nemark und Nordamerika unter 40 % (mit Ausnahme der ALK-positiven ALCL). Es gibt keinen allgemein anerkannten Therapiestandard in der Erstlinientherapie (mit Ausnahme der ENKTCL) und die einzigen Medikamente mit einer spezifischen Zulassung f&uuml;r T-Zell-Lymphome (Pralatrexat, Romidepsin, Brentuximab Vedotin) sind der rezidivierten bzw. chemotherapierefrakt&auml;ren Situation vorbehalten. In den vergangenen Jahren haben nun die Aktivit&auml;ten zur Verbesserung dieser unbefriedigenden Situation an Schwung zugenommen.</p> <h2>Onkogenese: gemeinsame Endstrecken</h2> <p>Schon seit L&auml;ngerem ist beim ENKTCL die Assoziation des Epstein-Barr-Virus (EBV) mit den ersten Schritten der Onkogenese bekannt; ebenso die ALK-Translokation (am h&auml;ufigsten t2;5) beim ALK-positiven ALCL, der diagnostische und wahrscheinlich auch prognostische Bedeutung zukommt. Bei den PTCL-NOS war die biologische Bedeutung von verschiedenen chromosomalen Verlusten und Zugewinnen bisher weitgehend unklar. <br /> Als eine der gruppen&uuml;bergreifenden Gemeinsamkeiten zwischen verschiedenen PTCL-Entit&auml;ten wurde in den vergangenen Jahren die Oberfl&auml;chenexpression von CD30 bei Teilen von EATL, PTCL-NOS, ALCL und ENKTCL nachgewiesen, womit sich ein m&ouml;glicher therapeutischer Angriffspunkt f&uuml;r das Antik&ouml;rper-Wirkstoffkonjugat Brentuximab Vedotin er&ouml;ffnet. <br /> In der n&auml;heren Vergangenheit konnten auch mehrere mutierte Onkogene beschrieben werden, die bei verschiedenen PTCL-Entit&auml;ten wiederholt auftreten und in die gleiche neoplastische Endstrecke m&uuml;nden. PTCL k&ouml;nnen daher auch als eine Gruppe von Erkrankungen aufgefasst werden, die teilweise auch Entit&auml;ten-&uuml;bergreifend durch epigenetische Ver&auml;nderungen charakterisiert sind: Mutationen von TET2, DNMT3A, IDH2, RHOA haben als gemeinsame Endstrecke Auswirkungen auf die Ver&auml;nderungen der DNA-Methylierung und wurden in verschiedenen Untergruppen von PTCL nachgewiesen. Dies hat Implikationen f&uuml;r den Einsatz von neuartigen Wirkstoffen wie demethylierenden Agenzien und IDH2-Hemmern.<br /> Eine konstitutive Aktivierung des JAK-STAT-Pathways kann nicht nur bei ALCL ALK-positiv vorliegen, sondern auch bei Untergruppen der ALK-negativen ALCL und ENKTCL infolge von Mutationen von STAT3 und JAK1.</p> <h2>Erstlinientherapie</h2> <p>F&uuml;r die Mehrzahl der PTCL gibt es in der Erstlinientherapie keinen generell anerkannten Standard. CHOP (Cyclophosphamid, Doxorubicin, Vincristin, Prednison) oder CHOP-&auml;hnliche Regime werden ausserhalb von Studien am h&auml;ufigsten angewendet und dienen auch in vielen Studien als Vergleichsarm. Nur bei den ENKTCL gilt eine L-Asparaginase-haltige Kombinationschemotherapie wie das &bdquo;SMILE&ldquo;-Regime (Methotrexat, Leucovorin, Ifosfamid, Mesna, Dexamethason, Etoposid, L-Asparaginase, G-CSF) als allgemein g&uuml;ltiger Therapiestandard. <br /> F&uuml;r die Erweiterung von CHOP-artigen Regimen mit zus&auml;tzlichem Etoposid (CHOEP) spricht eine gepoolte Analyse von Patienten mit PTCL, die im Rahmen von verschiedenen Protokollen der deutschen Studiengruppe f&uuml;r aggressive NHL (DSHNHL) behandelt wurden: Dabei zeigten sich bei j&uuml;ngeren Patienten unter 60 Jahren und normaler LDH Vorteile beim progressionsfreien &Uuml;berleben (PFS). Dies konnte auch durch schwedische Registerdaten f&uuml;r Patienten derselben Alterskategorie best&auml;tigt werden. <br /> Eine Hochdosischemotherapie mit autologer h&auml;matopoetischer Stammzelltransplantation (HSCT) als konsolidierender Teil der Erstlinienbehandlung (&bdquo;upfront&ldquo;) ist bei fitten Patienten mit chemotherapiesensibler Erkrankung eine anerkannte Therapieoption. Derzeit leitet sich die Evidenz dazu aus kleineren unkontrollierten, prospektiven Studien und retrospektiven Registerdaten ab. Die ersten Resultate einer grossen randomisierten Phase-III-Studie mit mehr als 250 Patienten (ACT Trial) werden f&uuml;r 2016 erwartet.<br /> Derzeit laufen weltweit mehrere Phase-III-Studien, in denen neue Substanzen oder Kombinationen f&uuml;r die Erstlinientherapie gepr&uuml;ft werden, wobei jeweils CHOP als Vergleichsarm dient: Im Chemo-T Trial wird die Kombination von Gemcitabin und Platin gepr&uuml;ft, ROCHOP-OTO-2 testet die Zugabe von Romidepsin zu CHOP, in ACT-1 wird bei j&uuml;ngeren Patienten die Zugabe von Alemtuzumab zu CHOP gepr&uuml;ft (gefolgt von einer Hochdosischemotherapie mit ASCT), in ACT-2 wird bei &auml;lteren Patienten dieselbe Kombination ohne nachfolgende ASCT gepr&uuml;ft. In ECHELON-2 wird Brentuximab Vedotin in Kombination mit CHP erprobt. Derzeit ist bei den meisten dieser Studien die Patientenrekrutierung noch im Gange und die Resultate werden in den n&auml;chsten Jahren erwartet.</p> <h2>Entwicklungen in der rezidivierten und chemotherapierefrakt&auml;ren Situation</h2> <p>F&uuml;r Patienten mit rezidivierenden oder refrakt&auml;ren (rez./ref.) PTCL, welche in zweiter Linie mit Chemotherapie allein behandelt werden, ist die Prognose mit einem Zweit-PFS von im Median 3,7 Monaten und einem medianen Gesamt&uuml;berleben von 6,5 Monaten sehr schlecht. Folgerichtig sollten diese Patienten in Studien eingeschlossen, m&ouml;glichst fr&uuml;h neuartige Substanzen eingesetzt und/oder eine h&auml;matopoetische Stammzelltransplantation evaluiert werden.<br /> In den vergangenen Jahren wurden weltweit zunehmend mehr Patienten mit rez./ref. PTCL in klinische Studien eingeschlossen: In mehreren gr&ouml;sseren, internationalen, multizentrischen Phase-II-Studien konnte dadurch die klinische Wirksamkeit sowohl f&uuml;r den Antimetaboliten Pralatrexat, die HDAC-Inhibitoren Belinostat und Romidepsin als auch f&uuml;r das Antik&ouml;rper-Wirkstoff-Konjugat Brentuximab Vedotin als Monotherapien bei teils mehrfach vortherapierten Patienten mit T-Zell-Lymphomen belegt werden (Details siehe Tab. 1):<br /> F&uuml;r Pralatrexat, Belinostat und Romidepsin zeigen sich dabei jeweils sehr &auml;hnliche Muster mit Ansprechraten von 25&ndash;30 % sowie bemerkenswert lang anhaltendem Ansprechen im Bereich von mehrheitlich &uuml;ber einem Jahr (10&ndash;16 Monaten).<br /> Eine konventionelle Art der Therapieweiterentwicklungen bestand bisher oftmals in der Kombination der Standardtherapie mit einer neuen Substanz (z.B. &bdquo;CHOP + Novel&ldquo;). Im Rahmen von aktuellen Entwicklungsstrategien bei PTCL werden zwei neuartige Substanzen allein kombiniert (&bdquo;Novel-Novel&ldquo;). Der Nachweis einer deutlichen synergistischen Wirkung der Kombinationen in pr&auml;klinischen Modellen und die klinische Aktivit&auml;t f&uuml;r die Einzelsubstanzen dienen als rationale Grundlage f&uuml;r diesen Ansatz. Sowohl f&uuml;r die Kombination von HDAC-Inhibitoren mit hypomethylierenden Substanzen und Pralatrexat mit Romidepsin als auch Aurora-A-Kinaseinhibitoren mit HDAC-Inhibitoren wurden in <em>In-vitro</em>- und <em>In-vivo</em>-Modellen f&uuml;r PTCL grosse synergistische Effekte nachgewiesen. Bisher konnten im Rahmen kleinerer klinischer Phase-I/II-Studien f&uuml;r diese neuartigen Kombinationen (z.B. Pralatrexat &amp; Romidepsin; Romidepsin &amp; 5-Azacytidin) vielversprechende Ansprechraten bei relativ geringer Toxizit&auml;t demonstriert werden. Diese Kombinationen scheinen im Vergleich zu B-Zell-NHL speziell bei Patienten mit T-Zell-Lymphomen potent zu sein, teilweise sogar dann, wenn die Patienten mit denselben Substanzen im Rahmen einer Monotherapie schon vorbehandelt waren. Dieser vielversprechende Kombinationsansatz wird daher auch in Zukunft im Rahmen von Kohorten-Expansionen und gr&ouml;sseren Studien weiterverfolgt.</p> <p><img src="/custom/img/files/files_data_Zeitungen_2015_Leading Opinions_Onko_1505_Weblinks_Seite10.jpg" alt="" width="901" height="259" /></p> <h2>Autologe und allogene h&auml;matopoetische Stammzelltransplantationen</h2> <p>Wie schon oben erw&auml;hnt liegen noch keine vollst&auml;ndigen Daten von gr&ouml;sseren prospektiv randomisierten Studien zum Stellenwert von autologen und allogenen HSCT, weder im Rahmen der Erstlinientherapie noch in der rez./ref. Situation, vor. Gem&auml;ss kleineren unkontrollierten Studien und retrospektiven Registerdaten k&ouml;nnen diese auch noch sinnvolle Therapieoptionen mit kurativem Potenzial in der rez./ref. Situation sein. Die individuelle Entscheidung wird von einer Reihe von Faktoren (aktuelles Therapieansprechen, Spenderverf&uuml;gbarkeit, Komorbidit&auml;ten, &bdquo;Fitness&ldquo; und Alter &hellip;) beeinflusst. Am vergangenen ASCO Annual Meeting 2015 wurden erste Daten einer Interimsanalyse von einer gemeinsamen deutsch-franz&ouml;sischen Studie der LYSA- und DSHNHL-Studiengruppen, in der prospektiv vor Beginn der Erstlinientherapie (4x CHOEP, 1x DHAP) zwischen autologer und allogener HSCT randomisiert wurde, pr&auml;sentiert. Dabei zeigten sich im Arm der allogenen HSCT numerisch weniger Todesf&auml;lle durch eine Lymphomprogression, aber auch mehr therapiebedingte Todesf&auml;lle. Daher besteht eine der zuk&uuml;nftigen Herausforderungen darin, die allogenen HSCT sicherer werden zu lassen. Eine noch gr&ouml;ssere Herausforderung sind aber jene Patienten, die nicht auf die Erstlinientherapie ansprechen und dann die Transplantationsphase gar nicht erreichen.</p></p> <p class="article-quelle">Quelle: Korrespondierender Autor<br/> Abteilung für Onkologie/Hämatologie<br/> Kantonsspital St. Gallen<br/> Rorschacher Strasse 95<br/> 9007 St. Gallen<br/> E-Mail: martin.fehr@kssg.ch<br/> Quelle: European Cancer Congress 2015, Symposium „Evolving concepts in T-cell lymphomas“, 25.–29. September 2015, Wien </p> <p class="article-footer"> <a class="literatur" data-toggle="collapse" href="#collapseLiteratur" aria-expanded="false" aria-controls="collapseLiteratur" >Literatur</a> <div class="collapse" id="collapseLiteratur"> <p><strong>1</strong> Coiffier B et al: Results from a pivotal, open-label phase II study of romidepsin in relapsed or refractory peripheral T-cell lymphoma after prior systemic therapy. J Clin Oncol 2012; 30(6): 631-6<br /><strong>2 </strong>Corradini P et al: Intensified chemo-immunotherapy with or without stem cell transplantation in newly diagnosed patients with peripheral T-cell lymphoma. Leukemia 2014; 28(9): 1885-91<br /><strong>3</strong> D&rsquo;Amore F et al: Peripheral T-cell lymphomas: ESMO Clinical Practice Guidelines for diagnosis, treatment and follow-up. Ann Oncol 2015; 26(suppl 5): v108-v115<br /><strong>4</strong> D&rsquo;Amore F et al: Up-front autologous stem-cell transplantation in peripheral T-cell lymphoma: NLG-T-01. J Clin Oncol 2012; 30(25): 3093-9<br /><strong>5</strong> Ellin F et al: Real-world data on prognostic factors and treatment in peripheral T-cell lymphomas: a study from the Swedish Lymphoma Registry. Blood 2014; 124(10): 1570-7<br /><strong>6</strong> Horwitz SM et al: Objective responses in relapsed T-cell lymphomas with single-agent brentuximab vedotin. Blood 2014; 123(20): 3095-100<br /><strong>7</strong> Jain S et al: Preclinical pharmacologic evaluation of pralatrexate and romidepsin confirms potent synergy of the combination in a murine model of human T-cell lymphoma. Clin Cancer Res 2015; 21(9): 2096-106<br /><strong>8</strong> Mak V et al: Survival of patients with peripheral T-cell lymphoma after first relapse or progression: spectrum of disease and rare long-term survivors. J Clin Oncol 2013; 31(16): 1970-6<br /><strong>9</strong> Marchi E et al: The combination of hypomethylating agents and histone deacetylase inhibitors produce marked synergy in preclinical models of T-cell lymphoma. Br J Haematol 2015; doi: 10.1111/bjh.13566. [Epub ahead of print] <br /><strong>10</strong> O&rsquo;Connor OA et al: Pralatrexate in patients with relapsed or refractory peripheral T-cell lymphoma: results from the pivotal PROPEL study. J Clin Oncol 2011; 29(9): 1182-9<br /><strong>11</strong> O&rsquo;Connor OA et al: Belinostat in patients with relapsed or refractory peripheral T-cell lymphoma: results of the pivotal phase II BELIEF (CLN-19) study. J Clin Oncol 2015; 33(23): 2492-9<br /><strong>12</strong> Reimer D et al: Autologous stem-cell transplantation as first-line therapy in peripheral T-cell lymphomas: results of a prospective multicenter study. J Clin Oncol 2009; 27(1):106-13 <br /><strong>13</strong> Schmitz N et al: Treatment and prognosis of mature T-cell and NK-cell lymphoma: an analysis of patients with T-cell lymphoma treated in studies of the German High-Grade Non-Hodgkin Lymphoma Study Group. Blood 2010; 116(18): 3418-25<br /><strong>14</strong> Swerdlow SH et al: WHO Classification of tumours of haematopoietic and lymphoid tissue. 2008<br /><strong>15</strong> Yamaguchi M et al: Phase II study of SMILE chemotherapy for newly diagnosed stage IV, relapsed, or refractory extranodal natural killer (NK)/T-cell lymphoma, nasal type: the NK-Cell Tumor Study Group study. J Clin Oncol 2011; 29(33): 4410-6<br /><strong>16</strong> Zullo KM et al: Aurora A kinase inhibition selectively synergizes with histone deacetylase inhibitor through cytokinesis failure in T-cell lymphoma. Clin Cancer Res 2015; 21(18): 4097-109</p> </div> </p>
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