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Ixazomib-Erhaltungstherapie nach Stammzelltransplantation
Jatros Digital
30
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22.01.2019
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<p class="article-intro">Die Phase-III-Studie TOURMALINEMM3 untersuchte die Erhaltungstherapie mit dem Proteasominhibitor Ixazomib. Die beim ASH präsentierten Daten weisen auf die sich auftuende Möglichkeit einer oralen, wöchentlich einzunehmenden, verträglichen und wirksamen Therapie hin (Dimopoulos MA et al., Abstr. #301).</p>
<hr />
<p class="article-content"><p>Das Rezidiv nach einer Stammzelltransplantation ist beim multiplen Myelom ein bisher nicht vermeidbares Ereignis. Durch eine Erhaltungstherapie kann die Zeit bis zum Krankheitsprogress aber verzögert werden, wie bereits für Lenalidomid gezeigt wurde. In der TOURMALINE-MM3-Studie erhielten 656 Patienten nach Stammzelltransplantation 3:2-randomisiert Ixazomib oder Placebo. Die Behandlung erfolgte für einen Zeitraum von maximal 26 Zyklen. Primärer Studienendpunkt war das progressionsfreie Überleben (PFS).</p> <p>Das PFS wurde durch die Ixazomib-Erhaltungstherapie von median 21,3 auf 26,5 Monate signifikant verlängert (HR: 0,72; 95 % CI: 0,58–0,89; p=0,002). In Subgruppenanalysen wurde der Therapieerfolg unabhängig vom Alter, dem ISS-Stadium und dem zytogenetischen Risiko bestätigt. Das mediane Gesamtüberleben (OS) war mit insgesamt 14 % berichteten Todesfällen nach im Median 31 Monaten Nachbeobachtungszeit in keinem der beiden Studienarme erreicht. Eine Vertiefung der Remission von einer sehr guten partiellen (VGPR) zu einer kompletten Remission (CR) oder von einer partiellen Remission (PR) zu einer VGPR wurde in 46 % der Fälle unter Ixazomib und 32 % im Placeboarm berichtet. Der Vorteil der Erhaltungstherapie wurde unabhängig vom MRD-Status bei Studieneinschluss gesehen. 12 % versus 7 % der Patienten wurden unter Behandlung mit Ixazomib bzw. Placebo MRD-negativ.</p> <p>Das Sicherheitsprofil von Ixazomib war insgesamt akzeptabel. 7 % versus 5 % der Patienten beider Studienarme brachen die Therapie aufgrund von Nebenwirkungen ab. Von den Patienten, die die Therapie nicht aufgrund von einem Krankheitsprogress abbrechen mussten, verblieben 79 % (Ixazomib) versus 86 % (Placebo) für die geplanten 2 Jahre unter Therapie. Die Lebensqualität blieb unter der Erhaltungstherapie erhalten.</p></p>
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