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IMPROving: neues interaktives Fortbildungsformat der ABCSG
Jatros
30
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21.09.2017
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<p class="article-intro">Eine besonders innovative Art der Fortbildung hat die ABCSG in diesem Jahr ins Leben gerufen. Bei dieser Veranstaltung, die inspiriert ist vom Improvisationstheater, entscheiden die Teilnehmer, welche Patientenfälle behandelt werden. Es sind auch die Teilnehmer, die danach in Kleingruppen Therapieoptionen für diese Fälle erarbeiten. Unterstützt werden sie dabei vom IMPROving-Team, das aus drei ABCSG-Experten besteht. Am 18. Oktober wird das neue Format in Innsbruck Station machen.</p>
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<p class="article-content"><p>Die ABCSG hat in den letzten Jahren mit interaktiven Fortbildungen bereits sehr gute Erfahrungen gemacht (z.B. „Science and Cases“, „Science into Practice“). Mit „IMPROving ABCSG“ wurde nun ein völlig neues Konzept erarbeitet und mit einer erfolgreichen Premiere in Wien und einer weiteren Veranstaltung in Graz umgesetzt. Das Konzept ist angelehnt an das Improvisationstheater: Das Publikum liefert dabei über Zuruf ein paar Begriffe (z.B. Beruf des/der Protagonisten, Umgebung, vielleicht noch ein paar Adjektive, …), und die Schauspieler machen daraus ein Theaterstück. Die „Improshow“ der ABCSG geht aber selbstverständlich etwas seriöser an dieses Konzept heran und übernimmt nur den groben Aufbau für das neue Fortbildungsformat. <br />Das Team der IMPROving-Experten, bestehend aus Assoc. Prof. Priv.-Doz. Dr. Marija Balic, Assoc. Prof. Priv.-Doz. Dr. Rupert Bartsch und OA Dr. Daniel Egle, hat für jede Veranstaltung drei Fälle vorbereitet, von denen nur die Settings und einige Parameter feststehen. Alle anderen Parameter, die für die Therapieentscheidung relevant sind, sind variabel und werden mittels iPad-Voting vom Publikum bestimmt. Niemand weiß also im Voraus, was für ein Fall es letztlich sein wird, wenn alle Laborwerte, Tumoreigenschaften und sonstigen wichtigen Informationen über die fiktive Patientin feststehen.<br />Ist der Fall definiert, können sich Freiwillige für eine Kleingruppe melden. Die Vorsitzenden achten dabei auf die Interdisziplinarität der Gruppe. Ein Mitglied aus dem IMPROving-Team unterstützt bei Bedarf jeweils eine Gruppe. Während sich die Gruppenteilnehmer dann für ein paar Minuten zur Therapiediskussion zurückziehen, widmen sich die Moderatoren gemeinsam mit dem verbliebenen Publikum den Therapiemöglichkeiten, die bei anderen Parametern angebracht gewesen wären.<br />Nachdem die Gruppe dann ihre Behandlungsstrategie vor dem gesamten Publikum erläutert hat, werden gemeinsam andere Varianten dieses Falls durchgegangen. Insgesamt werden so an einem Abend drei fiktive Patientenfälle von drei Gruppen erarbeitet. Wer in einer dieser Kleingruppen mitmacht, erhält als Dankeschön einen Gutschein für das Fortbildungsangebot der Akademie der Ärzte.<br />Bei der Premiere in Wien wurde von der ABCSG-Vizepräsidentin Prof. Marija Balic der erste Fall im ER/PR-positiven, metastasierten Setting vorgestellt. Die Teilnehmer konnten dann einige Parameter wie Menopausenstatus oder Metastasenlokalisation festlegen und schon war die erste virtuelle Patientin geschaffen. Drei Freiwillige bildeten danach eine Gruppe und diskutierten mit Prof. Balic die optimale Therapiestrategie. Währenddessen erörterten die Vorsitzenden Univ.-Prof. Dr. Michael Gnant und Univ.-Prof. Günther Steger gemeinsam mit den restlichen Teilnehmern die Auswirkungen der unterschiedlichen Parameter auf die Therapie.<br />Das Feedback der Teilnehmer nach den ersten beiden Veranstaltungen war äußerst positiv, besonders das Live-Voting amüsierte das Publikum. Sogar die Präsentatoren waren manchmal überrascht, welche Ergebnisse die Abstimmungen hervorbrachten. Deshalb waren potenziell komplexe Therapiestrategien gefragt und auch das Publikum wurde bei allen Fällen gefordert.<br />Die Teilnahme an der nächsten Veranstaltung am 18. Oktober in Innsbruck ist kostenlos, eine Anmeldung ist jedoch unbedingt erforderlich:</p> <p>Kontakt und Information:<br /> ABCSG; www.abcsg.at/aktuelle-veranstaltungen,<br />nicole.scheiber@abcsg.at</p></p>
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