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Gastroösophageale Karzinome

ASCO-Daten zu frühen und fortgeschrittenen Tumoren

Das ideale Behandlungsschema beim operablen Ösophaguskarzinom und der Nutzen einer umfassenden Resektion bei geringgradiger Metastasierung eines Karzinoms des Magens oder gastroösophagealen Übergangs standen im Fokus praxisrelevanter Studien, die am ASCO-Kongress 2024 diskutiert wurden. Eine weitere Untersuchung widmete sich dem Thema der Switch-Maintenance.

Die ESOPEC-Studie stellt einen wichtigen Fortschritt in der Behandlung des gastroösophagealen Adenokarzinoms (GOJ oder Ösophagus) im Frühstadium dar. Sie liefert wertvolle Vergleichsdaten zwischen zwei weit verbreiteten Therapien: der perioperativen FLOT-Chemotherapie (5-FU, Leucovorin, Oxaliplatin und Docetaxel) und der neoadjuvanten Chemoradiotherapie nach dem CROSS-Schema (Carboplatin/Paclitaxel mit gleichzeitiger Strahlentherapie).1 Obwohl beide Strategien in die Leitlinien der Europäischen Gesellschaft für Medizinische Onkologie (ESMO) als praktikable Behandlungsoptionen aufgenommen wurden, waren sie bisher nicht direkt miteinander verglichen worden.2 Hoeppner et al. behoben diese Wissenslücke, indem sie die Wirksamkeit von FLOT gegenüber CROSS bei Patient:innen mit resektablem gastroösophagealem Adenokarzinom untersuchten.

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