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Preisträger des diesjährigen Occursus stehen fest
Jatros
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12.07.2018
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<p class="article-intro">Anlässlich der Frühjahrstagung der Österreichischen Gesellschaft für Hämatologie & Medizinische Onkologie (OeGHO) wurde zum dritten Mal der „Occursus – Anerkennungs- und Förderpreis für Kommunikation in der Onkologie“ vergeben. Der Preis, der vom Pharmaunternehmen Janssen gesponsert wird, stellt die Kommunikation mit Krebspatienten sowie deren Angehörigen in den Mittelpunkt.</p>
<hr />
<p class="article-content"><h2>„Talking in Symbols“</h2> <p>Mit dem diesjährigen Förderpreis wurde das Kommunikationstool „Talking in Symbols“ der Österreichischen Kinder- Krebs-Hilfe ausgezeichnet. Mit Bildkarten soll dabei ein Tool geschaffen werden, das die Kommunikation mit Patienten und Angehörigen nicht deutscher Muttersprache im Klinikalltag erheblich erleichtert. Durch die Gestaltung als „Pocketbook“ können die Karten einfach mitgenommen werden und sowohl im medizinischen, pflegerischen als auch im psychosozialen Bereich zum Einsatz kommen.</p> <h2>Anerkennungspreis 2018</h2> <p>In der Kategorie „Anerkennungspreis“ wurden drei bereits laufende Projekte honoriert. Ausgezeichnet wurden der Verein PAN Austria, die telemedizinische Studie eSMART, die eine Software am Smartphone zur Betreuung von Krebspatienten während der Chemotherapie evaluiert, und die Entwicklung einer evidenzbasierten Leitlinie des Instituts für Pflegewissenschaften.<br /> Der Verein PAN Austria hat es sich zur Aufgabe gemacht, krebskranke Jugendliche und junge Erwachsene zu begleiten. Denn die Diagnose stellt für diese Patienten eine besondere Herausforderung dar. So kommt die Diagnose „Krebs“ für sie zu einer Zeit im Leben, in der junge Menschen ihre Individualität entfalten möchten und nach Unabhängigkeit, Selbstbestimmung und Eigenverantwortung streben. Es braucht daher maßgeschneiderte Hilfe und bedürfnisorientierte Versorgung, die der gemeinnützige, internationale Verein PAN zur Verfügung stellt.<br /> Das Anliegen der multinationalen telemedizinischen Studie eSMART ist es, Kurzund Langzeiteffekte mithilfe des Advanced Symptom Management System (ASyMS), einer Smartphone-App, zu erfassen. Durch ASyMS können auch Patienten in strukturschwachen Regionen eine optimale maßgeschneiderte Betreuung während der Chemotherapie erhalten. Dies umfasst die Früherkennung und Reduktion von symptomatischen Belastungen während und nach der Chemotherapie, eine Verbesserung der Lebensqualität, eine Förderung der Arzt-Patienten-Kommunikation sowie eine Stärkung der Adhärenz. Das Forschungsprojekt eSMART hat es sich zur Aufgabe gemacht, die Krebsbehandlung zu revolutionieren und die Kosten im Gesundheitswesen signifikant zu senken, indem es medizinischem Personal in der Krebsbehandlung ermöglicht, Patienten auch per Smartphone zu unterstützen.<br /> Die neu entwickelte, evidenzbasierte Leitlinie des Instituts für Pflegewissenschaften der Universität Wien hat es sich zum Ziel gesetzt, den mit onkologischen Erkrankungen verbundenen körperlichen und psychischen Belastungen im Rahmen eines umfassenden Symptommanagements vorzubeugen, sie zu verzögern und zu reduzieren. Es handelt sich um eine Leitlinie mit Empfehlungen zum Management angeführter Symptome mit konkreten Strategien dazu, wie diese erkannt, eingeschätzt, vermieden, behandelt und evaluiert werden können. Zusätzlich wird dadurch nicht nur die Kommunikation zwischen Behandlern und Patienten gefördert, sondern auch jene innerhalb des Behandlungsteams.</p></p>
<p class="article-quelle">Quelle: Presseaussendung der Österreichischen Gesellschaft für
Hämatologie & Medizinische Onkologie, 24. April 2018,
Wien
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