© Getty Images/iStockphoto

Neuigkeiten zu malignen und nicht malignen Erkrankungen

<p class="article-intro">Die American Society of Hematology (ASH) legt bei ihren Jahrestagungen Wert auf eine Ausgewogenheit zwischen Fortbildungen, präklinischer und klinischer Forschung sowie zwischen malignen und nicht malignen Erkrankungen. In der Sitzung zur Erstlinientherapie bei Patienten mit chronischer lymphatischer Leukämie (CLL) wurden unter den Highlights zwei klinisch wichtige Studien zu bestehenden Wirkstrategien und bezüglich der primären Immunthrombozytopenie (ITP) erste Daten zu einem neuen Wirkmechanismus präsentiert.</p>
<hr /> <p class="article-content"><h2>Erstlinientherapie bei CLL-Patienten</h2> <p>In der dreiarmigen Studie ELEVATE TN wurde Acalabrutinib plus Obinutuzumab (Acalab-G) versus Acalabrutinib (Acalab) versus Obinutuzumab plus Chlorambucil (G-Cbl) bei insgesamt 535 therapienaiven CLL-Patienten gepr&uuml;ft.<sup>1</sup> Der prim&auml;re Endpunkt war das progressionsfreie &Uuml;berleben (PFS) im Vergleich von Acalab-G mit G-Cbl. Nach Progress war der Wechsel in den Acalab-G-Arm erlaubt. Die Patienten waren im Median 70&ndash;71 Jahre alt und wurden &uuml;ber eine Dauer von 27,7 Monaten mit Acalab-G sowie mit Acalabrutinib-Monotherapie und &uuml;ber 5,6 Monate mit G-Clb behandelt. Mit einer medianen Nachbeobachtungszeit von 28,3 Monaten wurde das Risiko f&uuml;r einen Progress im Vergleich von Acalab-G versus G-Clb um 90 % gesenkt (HR: 0,10; 95 % CI: 0,06&ndash;0,17; p&lt;0,0001) (Abb. 1). Nach 24 Monaten lebten 93 % der Patienten im Acalab-G-Arm, 87 % im Acalabrutinib- Monotherapie-Arm und 47 % im G-Clb-Arm progressionsfrei. Ein Ansprechen zeigten 93,9 % versus 85,5 % versus 78,5 % der Patienten. 13 % der Patienten im Acalab-G-Arm erreichten ein komplettes Ansprechen (CR), w&auml;hrend unter Acalab und G-Clb haupts&auml;chlich partielle Remissionen beobachtet wurden (CR: 1 % bzw. 5 % ). Nebenwirkungen Grad &ge;3 traten bei 70,2 % (Acalab-G) vs. 49,7 % (Acalab) vs. 69,8 % (G-Clb) der Patienten auf, klinisch relevante Nebenwirkungen bei 38,8 % vs. 31,8 % vs. 21,9 % der Patienten.</p>

Sie sind bereits registriert?
Loggen Sie sich mit Ihrem Universimed-Benutzerkonto ein:

Login

Sie sind noch nicht registriert?
Registrieren Sie sich jetzt kostenlos auf universimed.com und erhalten Sie Zugang zu allen Artikeln, bewerten Sie Inhalte und speichern Sie interessante Beiträge in Ihrem persönlichen Bereich zum späteren Lesen. Ihre Registrierung ist für alle Unversimed-Portale gültig. (inkl. allgemeineplus.at & med-Diplom.at)

Registrieren

Back to top