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Myelofibrose

Ab 2023 wird alles anders

Eine niedrige Inzidenz, ein unangenehmes Krankheitsbild und bis vor wenigen Jahren kaum Therapiemöglichkeiten: Die Myelofibrose ist eine hämatologische Erkrankung, dieBehandelnde und Betroffene vor Herausforderungen stellt. Doch neue Wirkstoffe könnten ein Wendepunkt sein.

Die Myelofibrose (MF) ist eine seltene Erkrankung. In Niederösterreich liegt die Anzahl der jährlichen Fälle im niedrigen zweistelligen Bereich (Abb. 1). Unter 100000 Menschen erkrankt pro Jahr weltweit im Durchschnitt nur eine Person.1 Doch die Inzidenz macht die Krankheit nicht weniger relevant: Sie verursacht Symptome, die die Lebensqualität Betroffener stark einschränken können, und geht mit einer schlechten Prognose einher.2

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