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IMPROving: neues interaktives Fortbildungsformat der ABCSG

<p class="article-intro">Eine besonders innovative Art der Fortbildung hat die ABCSG in diesem Jahr ins Leben gerufen. Bei dieser Veranstaltung, die inspiriert ist vom Improvisationstheater, entscheiden die Teilnehmer, welche Patientenfälle behandelt werden. Es sind auch die Teilnehmer, die danach in Kleingruppen Therapieoptionen für diese Fälle erarbeiten. Unterstützt werden sie dabei vom IMPROving-Team, das aus drei ABCSG-Experten besteht. Am 18. Oktober wird das neue Format in Innsbruck Station machen.</p> <hr /> <p class="article-content"><p>Die ABCSG hat in den letzten Jahren mit interaktiven Fortbildungen bereits sehr gute Erfahrungen gemacht (z.B. &bdquo;Science and Cases&ldquo;, &bdquo;Science into Practice&ldquo;). Mit &bdquo;IMPROving ABCSG&ldquo; wurde nun ein v&ouml;llig neues Konzept erarbeitet und mit einer erfolgreichen Premiere in Wien und einer weiteren Veranstaltung in Graz umgesetzt. Das Konzept ist angelehnt an das Improvisationstheater: Das Publikum liefert dabei &uuml;ber Zuruf ein paar Begriffe (z.B. Beruf des/der Protagonisten, Umgebung, vielleicht noch ein paar Adjektive, &hellip;), und die Schauspieler machen daraus ein Theaterst&uuml;ck. Die &bdquo;Improshow&ldquo; der ABCSG geht aber selbstverst&auml;ndlich etwas seri&ouml;ser an dieses Konzept heran und &uuml;bernimmt nur den groben Aufbau f&uuml;r das neue Fortbildungsformat. <br />Das Team der IMPROving-Experten, bestehend aus Assoc. Prof. Priv.-Doz. Dr. Marija Balic, Assoc. Prof. Priv.-Doz. Dr. Rupert Bartsch und OA Dr. Daniel Egle, hat f&uuml;r jede Veranstaltung drei F&auml;lle vorbereitet, von denen nur die Settings und einige Parameter feststehen. Alle anderen Parameter, die f&uuml;r die Therapieentscheidung relevant sind, sind variabel und werden mittels iPad-Voting vom Publikum bestimmt. Niemand wei&szlig; also im Voraus, was f&uuml;r ein Fall es letztlich sein wird, wenn alle Laborwerte, Tumoreigenschaften und sonstigen wichtigen Informationen &uuml;ber die fiktive Patientin feststehen.<br />Ist der Fall definiert, k&ouml;nnen sich Freiwillige f&uuml;r eine Kleingruppe melden. Die Vorsitzenden achten dabei auf die Interdisziplinarit&auml;t der Gruppe. Ein Mitglied aus dem IMPROving-Team unterst&uuml;tzt bei Bedarf jeweils eine Gruppe. W&auml;hrend sich die Gruppenteilnehmer dann f&uuml;r ein paar Minuten zur Therapiediskussion zur&uuml;ckziehen, widmen sich die Moderatoren gemeinsam mit dem verbliebenen Publikum den Therapiem&ouml;glichkeiten, die bei anderen Parametern angebracht gewesen w&auml;ren.<br />Nachdem die Gruppe dann ihre Behandlungsstrategie vor dem gesamten Publikum erl&auml;utert hat, werden gemeinsam andere Varianten dieses Falls durchgegangen. Insgesamt werden so an einem Abend drei fiktive Patientenf&auml;lle von drei Gruppen erarbeitet. Wer in einer dieser Kleingruppen mitmacht, erh&auml;lt als Dankesch&ouml;n einen Gutschein f&uuml;r das Fortbildungsangebot der Akademie der &Auml;rzte.<br />Bei der Premiere in Wien wurde von der ABCSG-Vizepr&auml;sidentin Prof. Marija Balic der erste Fall im ER/PR-positiven, metastasierten Setting vorgestellt. Die Teilnehmer konnten dann einige Parameter wie Menopausenstatus oder Metastasenlokalisation festlegen und schon war die erste virtuelle Patientin geschaffen. Drei Freiwillige bildeten danach eine Gruppe und diskutierten mit Prof. Balic die optimale Therapiestrategie. W&auml;hrenddessen er&ouml;rterten die Vorsitzenden Univ.-Prof. Dr. Michael Gnant und Univ.-Prof. G&uuml;nther Steger gemeinsam mit den restlichen Teilnehmern die Auswirkungen der unterschiedlichen Parameter auf die Therapie.<br />Das Feedback der Teilnehmer nach den ersten beiden Veranstaltungen war &auml;u&szlig;erst positiv, besonders das Live-Voting am&uuml;sierte das Publikum. Sogar die Pr&auml;sentatoren waren manchmal &uuml;berrascht, welche Ergebnisse die Abstimmungen hervorbrachten. Deshalb waren potenziell komplexe Therapiestrategien gefragt und auch das Publikum wurde bei allen F&auml;llen gefordert.<br />Die Teilnahme an der n&auml;chsten Veranstaltung am 18. Oktober in Innsbruck ist kostenlos, eine Anmeldung ist jedoch unbedingt erforderlich:</p> <p>Kontakt und Information:<br /> ABCSG; www.abcsg.at/aktuelle-veranstaltungen,<br />nicole.scheiber@abcsg.at</p></p>
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