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Graft-versus-Host-Erkrankung

Verbesserte Prävention, optimierte Therapien

Apraglutid, ein Analogon zum „Glucagon-like“-Peptid 2 (GLP-2), zeigt in Kombination mit dem JAK1/2-Inhibitor Ruxolitinib Wirksamkeit bei steroidrefraktärer, akuter Graft-versus-Host-Erkrankung (GvHD) des unteren Gastrointestinaltrakts. Der gegen den Colony-stimulating-Factor-1-Rezeptor (CSF-1R) gerichtete monoklonale Antikörper Axatilimab ist bei fibrosierter, therapierefraktärer, chronischer GvHD rasch wirksam und hat ein gutes Sicherheitsprofil. Niedrig dosiertes Ruxolitinib könnte in Kombination mit anderen Immunsuppressiva in der Prophylaxe der GvHD Verwendung finden. Ballaststoffreiche Ernährung verbessert das intestinale Mikrobiom und damit das Überleben nach allogener hämatopoetischer Stammzelltransplantation (HSZT).

Auch in diesem Jahr wurden wichtige neue Erkenntnisse zu Pathophysiologie, Diagnostik und Therapie der Graft-versus-Host-Erkrankung (Spender-gegen-Empfänger-Erkrankung, GvHD) von unterschiedlichen Forschungsgruppen präsentiert. Die GvHD stellt nach wie vor eine schwere Komplikation nach allogener hämatopoetischer Stammzelltransplantation (HSZT) dar.

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