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Gastrointestinale Tumoren

Chirurgische Versorgung von Pankreas- und Gallengangskarzinomen

In der Therapie von Pankreas- und Gallengangskarzinomen ist die Chirurgie Teil eines multimodalen Behandlungskonzepts. Das Vorgehen ist dabei maßgeblich von der anatomischen Lokalisation und der Beziehung des Tumors zu den umliegenden Gewebestrukturen abhängig.

Pankreas- und Gallengangskarzinome sind zwei biologisch verwandte, klinisch jedoch eigenständige Tumorentitäten, deren chirurgische Behandlung maßgeblich von der anatomischen Lokalisation abhängt. Die operative Strategie folgt dabei einem klaren anatomischen Prinzip: Der Tumor muss mit ausreichendem Sicherheitsabstand und radikaler Lymphadenektomie entfernt werden, wobei die Wahl des Eingriffs durch die topografische Beziehung des Tumors zu den umliegenden Gefäß- und Gallengangsstrukturen bestimmt wird.

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