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Nierenzellkarzinom

Begrenzter Nutzen von ctDNA-Testung im adjuvanten Setting

Ergebnisse der KEYNOTE-564-Studie zeigten eine Verbesserung der Prognose für Patient:innen mit Nierenzellkarzinom (RCC) durch die adjuvante Pembrolizumab-Gabe. Nun wurde analysiert, inwieweit zirkulierende Tumor-DNA (ctDNA) als Biomarker beim resezierten Nierenzellkarzinom eingesetzt werden kann.

Die Phase-III-Studie KEYNOTE-564 untersuchte die adjuvante Behandlung mit Pembrolizumab bei Patient:innen mit Nierenzellkarzinom (RCC). Mit einer Nachbeobachtungszeit von mindestens 5 Jahren wurden mit dem adjuvanten Einsatz von Pembrolizumab im Vergleich zu Placebo das krankheitsfreie Überleben (DFS; HR: 0,71; 95% CI: 0,59–0,86) und das Gesamtüberleben (OS; HR: 0,66; 95% CI: 0,48–0,90) signifikant verlängert. Zirkulierende Tumor-DNA (ct-DNA) ist ein vielversprechender Biomarker für das frühzeitige Detektieren von Tumorerkrankungen und Rezidiven. Da die Prävalenz und der Stellenwert von ctDNA beim resezierten RCC unklar sind, wurden innerhalb der KEYNOTE-564-Studie ctDNA-Daten erhoben und analysiert.

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