Bei Herzkrankheit wird nun patientenzentrierte Therapie empfohlen
Sie sind bereits registriert?
Loggen Sie sich mit Ihrem Universimed-Benutzerkonto ein:
Sie sind noch nicht registriert?
Registrieren Sie sich jetzt kostenlos auf universimed.com und erhalten Sie Zugang zu allen Artikeln, bewerten Sie Inhalte und speichern Sie interessante Beiträge in Ihrem persönlichen Bereich
zum späteren Lesen. Ihre Registrierung ist für alle Unversimed-Portale gültig. (inkl. allgemeineplus.at & med-Diplom.at)
Nach einer Studie unter der Leitung von Schweizer Forschern wird nun für Patienten, die eine Herzklappe benötigen und verengte Herzkranzgefässe haben, eine patientenzentrierte Therapie empfohlen.
Zürich. 986 Patienten mit schwerer Aortenklappenstenose und verengten Herzkranzgefässen waren in eine Studie an 48 kardiologischen Zentren in Europa unter der Leitung von Schweizer Forschern eingeschlossen, bei der nach der besten Reihenfolge bei der Behandlung dieser Krankheiten geforscht wurde. Also danach, ob zuerst die Aortenklappe gesetzt werden soll oder ein Stent zur Aufdehnung der Herzkranzgefässe.
Das Ergebnis der Forschungen: Einige Studienteilnehmer profitierten davon, dass zuerst die verengten Herzkranzgefässe behandelt wurden, bei anderen war es sinnvoller, mit der Behandlung der Aortenklappe zu beginnen. «Wir haben jetzt eine Wahl», erklärt Barbara Stähli, die die multizentrische, randomisierte Studie mit dem Titel «Optimal Timing of Transcatheter Aortic Valve Implantation and Percutaneous Coronary Intervention» (TAVI PCI) am Universitätsspital Zürich mitinitiierte, und ergänzt: «Statt uns an ein festes Schema halten zu müssen, können wir nun entscheiden, was für den einzelnen Patienten am besten ist, genau das ist patientenzentrierte Medizin.»
Bisher wurden bei Patienten, die eine Herzklappe benötigten und verengte Herzkranzgefässe hatten, meist zuerst die Gefässe behandelt, ohne dass es einen Nachweis dafür gab, dass dies die beste Strategie ist.
Quelle: Universitätsspital Zürich
Das könnte Sie auch interessieren:
Zahl der Woche: Lebenserwartung stieg nur um ein bis 1,5 Jahre an
Seit errechnet wird, wie hoch die Lebenserwartung ist, ist der Anstieg binnen zehn Jahren um 1,5 Jahre bei Männern und um ein Jahr bei Frauen die geringste Erhöhung.
Neue Empfehlungen bei Impfungen gegen Atemwegserkrankungen
Nun ist wieder die Zeit für Impfungen gegen Influenza, Covid-19 und RSV gekommen. Zu den beiden letzteren Impfungen gibt es neue Empfehlungen.
Krankenversicherer: Einsatz der Erträge für Prämiensenkung bleibt freiwillig
Anders als in einem Postulat vorgeschlagen, sollen die Krankenversicherer nicht dazu verpflichtet werden, ihre Erträge für die Prämiensenkung einzusetzen. Dies soll weiter freiwillig ...