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ATTD 2026

Screening auf Typ-1-Diabetes in den Startlöchern

Mit Teplizumab*, der ersten medikamentösen Therapie, die Typ-1-Diabetes hinauszögern kann, bekommt das Screening einen neuen Stellenwert. Man geht davon aus, dass bei Vorhandensein von mindestens zwei relevanten Antikörpern das langfristige Erkrankungsrisiko bei 100% liegt. Mittels Früherkennung kann auch die Entwicklung einer diabetischen Ketoazidose vor Diagnosestellung vermieden werden.

Ein Screening auf chronische Erkrankungen ist sinnvoll, wenn bestimmte Voraussetzungen gegeben sind, erklärte Prof. Michael Haller, University of Florida.1.) Es muss einen signifikanten Nutzen sowohl für den Einzelnen als auch für die Gesellschaft geben. 2.) Der Krankheitsprozess muss früh genug erkennbar sein, um eine wirksame Intervention zu ermöglichen. 3.) Die Krankheit muss über einen leicht verfügbaren und genauen Screening-Test diagnostizierbar sein – der Screening-Test muss empfindlich genug sein, um nur sehr wenige echte positive Fälle zu übersehen, und spezifisch genug, um die Anzahl der falsch positiven Ergebnisse zu minimieren. 4.) Es muss eine wirksame Intervention verfügbar sein.

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