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Spondylarthropathien

Sind IL-17-Inhibitoren schon eine Überlegung wert? – „Kost’ ja nix …“

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IL-17-Inhibitoren sind im klinischen Alltag angekommen und werden höchst effektiv bei Patienten mit Erkrankungen aus einem breiten Spektrum der Spondylarthopathien eingesetzt. Kleine, feine Differenzierungen geben mittlerweile bei der Therapieauswahl den Ausschlag. Gegenüber den Erfahrungswerten von 20 Jahren und den – nach Ende des Patentschutzes – teilweise erheblichen Preisvorteilen der TNF-Blocker sind IL-17-Inhibitoren klarerweise im Nachteil. Mit der ständigen Zunahme von Studienergebnissen dreht sich das Rad aber weiter und die gute Datenlage spiegelt sich mittlerweile in den neuen Empfehlungen der EULAR wider, wo nach Versagen der konventionellen Therapien IL-17-Inhibitoren auf Höhe der TNF-Blocker stehen.

Interleukin17 hieß ursprünglich CTLA-8 und galt zur Zeit seiner Entdeckung Mitte der 90er-Jahre als Protein ohne erkennbare Funktion. Schon wenige Jahre später erkannte man seine Rolle als Mitglied in der mukosalen und epithelialen Erregerabwehr, wie eben auch seine zentrale Position in der Kaskade immunologisch getriggerter Entzündungserkrankungen. Ab 2011 gelang es in verschiedenen Indikationen – beginnend mit Plaquepsoriasis, später auch Psoriasisarthritis oder ankylosierender Spondylitis –, die hervorragende Effektivität einer IL-17-Blockade in Studien nachzuweisen.

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