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Arthrose des Kniegelenks im Spätstadium

Pathogenese der Gonarthrose: Subchondrale Knochenveränderungen scheinen ein sekundärer Prozess zu sein

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Subchondrale Knochenveränderungen scheinen zur Progression bei Arthrose des Kniegelenks beizutragen. Um den zugrunde liegenden Pathomechanismus näher zu untersuchen, haben Holzer et al. die subchondrale Knochenmikrostruktur von Patienten mit Arthrose in späten Stadien hinsichtlich der Schädigung des Gelenkknorpels, der Meniskusintegrität und der mechanischen Beinachsen im Rahmen einer klinischen Studie untersucht.

30 Patienten, bei denen die Implantation einer Knietotalendoprothese geplant war, wurden prospektiv in diese in Österreich durchgeführte Studie eingeschlossen. Zu den Einschlusskriterien zählten ein Alter zwischen 50 und 90 Jahren und die Diagnose einer primären Arthrose im Spätstadium. Das Ausmaß des Knorpelschadens wurde vor der Operation semiquantitativ mittels MRI bestimmt. Während der Operation wurden von jedem Patienten das Resektat des Tibiaplateaus gesichert und bis zur Analyse im Rahmen der Studie bei –20°C in 70%igem Äthanol fixiert. Die Analyse erfolgte mittels „high-resolution micro-computed tomography“ (HRmCT), wobei für die Scans fünf verschiedene „regions of interest“ (ROI) ausgewählt wurden. Das mediane Alter der 20 weiblichen und 10 männlichen Studienteilnehmer lag bei 70,4 ± 9,9 Jahren.

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