Nekrotisierende Weichteilinfektionen

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Nekrotisierende Weichteilinfektionen, bekannt vor allem als Gasbrand und nekrotisierende Fasziitis, sind selten, verlaufen oft foudroyant und enden immer wieder mit Amputationen und Todesfällen. Wenn in den Medien von „Killerbakterien“ die Rede ist, beschreibt dies sehr gut den oft dramatischen Verlauf dieser Erkrankungen. Wird die Gefahr erkannt und ohne Verzögerung eine konsequente multimodale Therapie eingeleitet, besteht durchaus die Chance, Leben zu retten und Extremitäten zu erhalten.

Nekrotisierende Weichteilinfektionen können überall am Körper auftreten und verschiedene Disziplinen betreffen, nicht nur die Orthopädie und Traumatologie. Die Terminologie ist verwirrend, es gibt Clostridieninfektionen – also das, was man gemeinhin unter einem Gasbrand versteht – auch ohne Gasbildung, anderseits gibt es bakterielle Infektionen mit Gasbildung ohne Nachweis von Clostridien. In der Praxis lässt sich unterscheiden zwischen Infekten, die primär die Faszien und das darüber liegende Gewebe betreffen, in diesem Artikel unter dem Terminus „nekrotisierende Fasziitis“ subsummiert, und der Myonekrose durch Clostridien, also dem „Gasbrand“.

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