© G. Haybäck

Erwartungen an eine Schulterstabilisierung

Der folgende Artikel präsentiert eine Studie von Karpinski et al., welche im Oktober 2021 im Journal of Clinical Medicine publiziert wurde.1 Die zentrale Frage der Studie war, ob Chirurgen wissen, was Patienten konkret von einer Operation zur Stabilisierung des Schultergelenkes erwarten. Darüber hinaus wurde der Einfluss diverser Faktoren auf die Erwartungshaltung der Patienten untersucht.

Mit einer Inzidenz von 11–32 Luxationen/100000Personen/Jahr ist die Schulterluxation ein häufiges Verletzungsmuster.2–4 In der Folge einer Schulterluxation kann durch Läsionen des Weichteilgewebes (Labrum und Kapsel) und/oder Läsionen von knöchernen Strukturen (Glenoid und Humeruskopf) eine strukturelle Instabilität des Schultergelenks entstehen. In derartigen Fällen kann durch arthroskopische oder offene Eingriffe, wie die Bankart-Operation, eine Remplissage, eine Operation nach Latarjet oder eine Beckenkammspanplastik, die Stabilität des Schultergelenks wiederhergestellt werden. Die Wahl des Verfahrens richtet sich nach der verletzten Struktur und den Präferenzen des Chirurgen.6–14

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