© Дмитрий Ларичев iStockphoto

SAKKStudie HOVON 155

Zugabe von Midostaurin zur Therapie von «unfitten» Patienten mit AML oder Hochrisiko-MDS

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Viele Patienten mit einer akuten myeloischen Leukämie (AML) oder einem myelodysplastischen Syndrom (MDS) mit hohem Progressionsrisiko sind über 65 Jahre alt. Während jüngere Patienten mit diesen Erkrankungen in der Regel eine intensive Chemotherapie erhalten, kann diese Therapieoption bei älteren Patienten problematisch sein, denn im höheren Alter und mit zunehmender Gebrechlichkeit steigen auch Rezidivrisiko und Mortalität. Die Therapieoptionen für «unfitte» Patienten sind aber oft unbefriedigend.

In der Studie HOVON 155 wird eine neue Behandlungsmöglichkeit für unfitte Patienten mit neu diagnostizierter, nicht vorbehandelter AML oder Hochrisiko-MDS untersucht. In der zweiarmigen Studie erhalten je 70 Studienpatienten entweder wie üblich die hypomethylierende Substanz Decitabin als Monotherapie oder Decitabin plus Zugabe des Multikinase-FLT3-Inhibitors Midostaurin (Abb. 1). Dieses Medikament hat in Studien eine gute Wirkung bei AML gezeigt, und zwar nicht nur bei Patienten mit FLT3-Mutation, sondern auch beim Wildtyp. Untersucht werden in HOVON 155 Wirksamkeit und Sicherheit des neuen Therapieregimes – es besteht die Hoffnung, mit der zusätzlichen Gabe von Midostaurin die Behandlung von AML resp. MDS bei unfitten Patienten zu verbessern. Diese Studie wird unterstützt durch die Joseph-und-Lina-Spicher-Stiftung und die Stiftung Krebsforschung Schweiz.

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