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Viele neue Daten zum multiplen Myelom

Das Meeting der American Society of Hematology (ASH) wurde 2021 als HybridVeranstaltung in Atlanta abgehalten. Obwohl dadurch weniger Teilnehmende vor Ort anzutreffen waren, ist die Zahl der Beiträge zum Thema multiples Myelom weiter gestiegen. Zahlreiche wichtige Erkenntnisse und Daten wurden gewonnen und geteilt. Im Folgenden kann daher nur eine begrenzte Anzahl von subjektiv ausgewählten Themen vorgestellt werden.

Marietta Truger vom Münchner Leukämielabor (MLL) verglich bei 100 Patienten mit MM FISH(„fluorescent in situ hybdrization“)-Analysen mit „whole genome sequencing“ (WGS).1 Sie fand dabei signifikante Vorteile für WGS, welches in Zukunft als bevorzugte Methode angesehen werden wird, weil im Vergleich zu FISH zusätzliche Veränderungen nachgewiesen werden können. Dazu gehören unter anderem biallelische Veränderungen (z.B. del17p und TP53-Mutation), Rearrangements mit heterogenen Bruchpunkten sowie Rearrangements mit seltenen Translokationspartnern, der Nachweis komplexer genetischer Veränderungen und die Detektion von „targetable“ Läsionen wie z.B. BRAFV600E-Mutationen oder der biallelische Verlust von 16p, welcher auch mit dem Verlust der therapeutischen Zielstruktur „B-cell maturation antigen“ (BCMA) verbunden ist.

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