Aus der Sicht des Chirurgen

Neue lokaltherapeutische Optionen beim NSCLC im Frühstadium

Technische und methodische Entwicklungen und eine optimierte interdisziplinäre Zusammenarbeit ermöglichen es, die chirurgische Therapie des Bronchialkarzinoms ständig zu verbessern. Die perioperative Morbidität und Mortalität können auf ein Minimum reduziert werden, einerseits durch minimalinvasive Zugänge und Parenchym-sparende Resektionen, andererseits durch schonende Beatmungsstrategien, effektive Schmerztherapie und optimierte Patientenpfade mit Integration von Prähabilitationsprogrammen.

Die chirurgische Resektion gilt als Goldstandard in der Therapie des nichtkleinzelligen Bronchialkarzinoms (NSCLC) im Frühstadium. Seit der Veröffentlichung der Studie von Ginsberg et al. 1995 wird die Lobektomie als Resektionsausmaß der Wahl gegenüber sublobären Resektionen bevorzugt.1 Bis in die frühen 2000er-Jahre wurden Patienten normalerweise über eine (antero- oder posterolaterale) Thorakotomie operiert. Durch die positiven Ergebnisse nichtoperativer lokaler Therapieformen bestand ein gewisser Erfolgsdruck, die chirurgische Therapie zu optimieren. Minimalinvasive Zugänge, wie sie in der Viszeralchirurgie seit Ende der 1990er-Jahre mit vielversprechenden Resultaten eingesetzt wurden, fanden in der Thoraxchirurgie Einzug, wenn auch deutlich langsamer.

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