© MicroStockHub iStockphoto

Neue Entwicklungen in der Behandlung aggressiver Lymphome

(0,00)

Am vergangenen virtuellen ASH-Kongress zeigte sich eindrücklich der Wandel hin zu einer immer stärkeren Bedeutung der Immuntherapie in der Lymphombehandlung. Die Anzahl an Publikationen zu CAR-T-Zellen oder neuen Antikörperkonstrukten hat im Vergleich zu den Vorjahren weiter deutlich zugenommen und neben dem Einsatz in fortgeschrittenen Stadien wurden auch zunehmend interessante Arbeiten zur Erstlinientherapie präsentiert. Im Folgenden möchte ich kurz auf relevante Publikationen bei aggressiven Lymphomen eingehen.

Hier zeigt sich leider wiederum, dass wir zwar ein besseres Verständnis der molekularen Pathogenese dieser Erkrankung haben, therapeutisch aber kaum Fortschritte erzielen konnten. Eine Präsentation zur Verbesserung der Erstlinientherapie kam von einer australischen Arbeitsgruppe,1 die den Einsatz des PD-L1-Inhibitors Avelumab in Kombination mit Rituximab-CHOP (R-CHOP) untersuchte. Es handelt sich um eine Phase-II-Studie, in der Avelumab plus Rituximab erst als Induktion und dann in Kombination mit R-CHOP für sechs Zyklen gefolgt von einer Avelumab-Erhaltungstherapie gegeben wurde. Insgesamt sind bisher 28 Patienten behandelt worden und die metabolische CR-Rate ist mit 89% post Avelumab-R-CHOP hoch. Letztendlich entscheidend sind jedoch die Dauer des Ansprechens bzw. die Heilungsrate, bevor wir relevante Schlussfolgerungen ziehen können.

Sie sind bereits registriert?
Loggen Sie sich mit Ihrem Universimed-Benutzerkonto ein:

Login

Sie sind noch nicht registriert?
Registrieren Sie sich jetzt kostenlos auf universimed.com und erhalten Sie Zugang zu allen Artikeln, bewerten Sie Inhalte und speichern Sie interessante Beiträge in Ihrem persönlichen Bereich zum späteren Lesen. Ihre Registrierung ist für alle Unversimed-Portale gültig. (inkl. allgemeineplus.at & med-Diplom.at)

Registrieren

Back to top