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Metastasiertes Melanom

Management seltener und schwerer Nebenwirkungen der Immuntherapie

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Seit 2016 ist die Immuntherapie mit der Kombination der Checkpoint-Inhibitoren Nivolumab und Ipilimumab für die Behandlung des metastasierten Melanoms zugelassen. Die Immuntherapie gilt insgesamt als gut verträglich, dennoch sollte auf seltene und schwere Nebenwirkungen geachtet werden. Bei der Jahrestagung der Arbeitsgemeinschaft Dermatologische Onkologie (ADO) 2020 beschäftigten sich zwei Symposien mit dem Management von seltenen und schweren Nebenwirkungen.

Von Checkpoint-Inhibitoren induzierte autoimmune Nebenwirkungen können sich in allen Organsystemen manifestieren. Zu den seltenen dieser Nebenwirkungen gehören kardiale, hämatologische, neurologische und renale Nebenwirkungen. Schwere und tödliche Nebenwirkungen können verringert werden, wenn diese durch ein engmaschiges Monitoring frühzeitig erkannt werden. Muss die Therapie aufgrund von Nebenwirkungen beendet werden, bedeutet dies in der Regel keinen Verlust der Wirksamkeit.1 Im Gegenteil, Nebenwirkungen können auf ein besonders gutes Therapieansprechen hinweisen. Prädiktive Faktoren für das Auftreten von Nebenwirkungen wurden bisher nicht beschrieben.

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