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Highlights zu „Graft-versus-host“-Erkrankung bei der EHA-Jahrestagung 2021

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Der orale selektive JAK1/2-Inhibitor Ruxolitinib verbessert das Therapieansprechen und verlängert das Überleben von Patienten mit refraktärer akuter „Graft-versus-host“-Erkrankung (GvHD). Verglichen mit alleiniger Kortikosteroidtherapie verbessert die Zugabe von Ibrutinib bei Patienten mit neu diagnostizierter chronischer GvHD das Ansprechen nicht, die Dauer des Ansprechens und das ereignisfreie Überleben werden auch nicht verlängert. Der orale selektive ROCK2-Inhibitor Belumosudil erzielt hohe Ansprechraten bei Patienten mit refraktärer chronischer GvHD.

Im Vorjahr wurden die Daten der randomisierten, multizentrischen klinischen Phase-III-Studie REACH2 publiziert, in der die Wirksamkeit und Sicherheit des oralen selektiven Inhibitors der Januskinase (JAK) 1/2 Ruxolitinib (n=154) mit der besten derzeit zur Verfügung stehenden immunsuppressiven Therapie (n=155) bei Patienten mit kortikosteroidrefraktärer akuter „Graft-versus-host“-Erkrankung (GvHD) verglichen wurde.1 Ruxolitinib wurde in einer Dosierung von zweimal 10mg/Tag verabreicht und als beste verfügbare Therapie konnten Antithymozytenglobulin, extrakorporale Photopherese, mesenchymale Stromazellen, niedrig dosiertes Methotrexat, Mycophenolat Mofetil, „mammalian target of rapamycin inhibitor“, Etanercept oder Infliximab von den Zentren ausgewählt werden.

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