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Myeloproliferative Neoplasien

Highlights zu CML, MPN und der translationalen Krebsforschung

Beiträge aus der translationalen Krebsforschung standen ganz im Zeichen von Analysen, die auf Einzelzellsequenzierung beruhen. Diese eröffnen die Möglichkeit, die Entwicklung unterschiedlicher Zellpopulationen zu untersuchen, und gewähren so tiefe Einblicke in die Pathophysiologie maligner Erkrankungen. Zur chronischen myeloischen Leukämie (CML) wurden hauptsächlich finale Analysen und Optimierungsstudien zur Therapie mit Tyrosinkinaseinhibitoren präsentiert. Neue therapeutische Konzepte wurden bei den BCR-ABL-negativen myeloproliferativen Neoplasien (MPN) vorgestellt.

Einer der Höhepunkte des letzten Meetings der Amercian Society of Hematology (ASH) war eine völlig überraschende Beobachtung, die bei Menschen mit klonaler Hämatopoese gemacht wurde. Der klonalen Hämatopoese mit indeterminiertem Potenzial (CHIP) liegen meist Mutationen im TET2- oder DNMT3A-Gen zugrunde. Es ist bereits bekannt, dass Patienten mit klonaler Hämatopoese ein gesteigertes Risiko haben, atherosklerotische Veränderungen zu entwickeln.

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