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Dreiländertagung Kopfschmerz

Psychedelika in der Behandlung von Cluster-Kopfschmerzen

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Die klinische Forschung mit psychedelischen Substanzen erlebt eine Renaissance. Nachdem in deskriptiven Untersuchungen bei Patienten mit Cluster-Kopfschmerz (CKS) – welche mit den verfügbaren pharmakologischen Therapien oft nur ungenügend behandelt werden können – wiederholt eine therapeutische Wirksamkeit von Lysergsäurediethylamid (LSD) und Psilocybin beobachtet werden konnte, werden nun weltweit mehrere systematische Interventionsstudien mit Psychedelika in diesem Patientenkollektiv durchgeführt.

Cluster-Kopfschmerz (CKS) ist eine primäre Kopfschmerzerkrankung, die gemäss der internationalen Klassifikation von Kopfschmerzerkrankungen (ICHD-3) zur Diagnosegruppe der trigeminoautonomen Kopfschmerzerkrankungen gezählt wird.1 Diese Kopfschmerzen weisen die gemeinsamen Merkmale eines 15–180 Minuten anhaltenden, streng unilateralen Schmerzes im Verlauf des Nervus trigeminus auf, wobei solche Attacken bis zu achtmal am Tag, oftmals zu den gleichen Tageszeiten und nachts, auftreten können. Die gleichzeitige Aktivierung des autonomen Trigeminusreflexes erzeugt die charakteristischen Begleitsymptome einschliesslich ipsilateraler konjunktivaler Injektion, Tränenfluss, Lidödem, Ptosis und Miosis bei oftmals ausgeprägter Agitation.2

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