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SNG-Jahrestagung

Hirntumor, oder doch etwas anderes? Wenn andere Erkrankungen bösartige Hirntumoren bildgebend imitieren

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Der Überbegriff «Hirntumor» stellt ein Spektrum an Gewebewucherungen des Gehirns oder umgebender Strukturen dar. Gutartige Hirntumoren wachsen langsam und können meist kurativ behandelt werden (z.B. Meningeome oder Schwannome). Bösartige Hirntumoren (z.B. höhergradige Astrozytome) wachsen schneller und dringen infiltrativ in das umliegende Hirngewebe ein, eine Heilung ist oft nicht möglich. Andere Erkrankungen wie demyelinisierende Erkrankungen, Blutungen oder Hirnabszesse können bösartige Tumoren im MRI imitieren; auf diese wird im Folgenden näher und mit bildgebenden Beispielen eingegangen.

Oft wird eine Raumforderung bereits in einer Computertomografie (CT) des Schädels entdeckt, diese ist aber nicht obligatorisch und ersetzt keine Magnetresonanztomografie (MRI). Eine CT kann ergänzend durchgeführt werden, wenn es um die Beurteilung von Knocheninfiltration, Verkalkungen oder Blutanteile geht. Eine multiparametrische MRI mit Tumorprotokoll ist die Methode der Wahl, um unklare Raumforderungen zu charakterisieren. Das hierfür benötigte Protokoll ist nicht standardisiert, sollte aber eine 3D-T1-Wichtung ohne und mit Kontrastmittel, eine T2- und FLAIR-Wichtung, die Diffusionswichtung, ggf. eine Perfusionsanalyse und bei Bedarf auch eine MR-Spektroskopie beinhalten.1

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