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Covid-19: Was sieht der Pathologe?

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Covid-19 ist einerseits eine Lungenerkrankung, die bei schweren Verläufen zu einem ARDS führt, es ist aber auch eine Multisystemerkrankung, deren pathologische Details noch längst nicht alle aufgeklärt sind. Univ.-Prof. Dr. Sigurd Lax, Pathologe aus Graz und einer der Ersten, die in Österreich Covid-19-Patienten obduziert haben, gibt einen Überblick.

Die Situation bezüglich Covid-19 war Anfang März2020 von Unsicherheit geprägt, es gab wenig Obduktionsdaten, hauptsächlich lag klinische Literatur vor“, erläuterte Univ.-Prof. Dr. Sigurd Lax, Institut für Pathologie, LKH Graz II und Medizinische Fakultät, Johannes-Kepler-Universität, Linz. Bezüglich der Obduktion von Covid-19-Verstorbenen gab es zunächst große Zurückhaltung; das Robert-Koch-Institut in Deutschland sprach sich explizit dagegen aus, das österreichische Gesundheitsministerium gab keine Empfehlung pro oder kontra ab. „In der Österreichischen Gesellschaft für Pathologie gab es unterschiedliche Meinungen dazu“, fuhr Lax fort. „Allerdings besteht laut §25 des Bundes-Krankenanstaltengesetzes eine Pflicht zur Obduktion dann, wenn öffentliche oder wissenschaftliche Interessen zu wahren sind, insbesondere bei diagnostischer Unklarheit des Falles.“

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