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Interprofessionelle Zusammenarbeit in der pädiatrischen Hämophilie-Sprechstunde

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Eine Hämophilie hat auch unter adäquater medikamentöser Therapie ab dem Kleinkindalter einen ungünstigen Einfluss auf die Gelenkgesundheit. Symptomatische Gelenkblutungen und möglicherweise auch kaum wahrzunehmende Mikroblutungen können immer wieder vorkommen.1 Dies schädigt die Gelenke auf Dauer.

Abhängig von der Verfügbarkeit der Faktorpräparate sowie von Alter und Schweregrad kann sich der klinische Verlauf einer Hämophilie sehr unterschiedlich entwickeln. Bei älteren Patienten und bei Patienten aus Gebieten mit unzureichender Möglichkeit der medikamentösen Behandlung zeigt sich oft eine schwerwiegende Gelenksarthropathie. Besonders ungünstig wirkt sich auch die Entwicklung eines Hemmkörpers gegen die Faktorpräparate auf den Krankheitsverlauf aus. Patienten mit Hemmkörpern zeigen häufig ein ähnliches Bild wie Patienten, die unzureichend mit Faktorpräparaten versorgt wurden. Diese Patienten benötigen neben der medikamentösen zwingend auch eine physiotherapeutische und/oder orthopädische Unterstützung sowie unter Umständen auch geeignete Hilfsmittel wie beispielsweise Einlagen, Spezialschuhe und Gehhilfen.

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