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Behandlung des nichtmetastasierten kastrationsresistenten Prostatakarzinoms: Welche Substanz ist die beste?

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In den vergangenen Jahren hat die Entwicklung von drei neuen Androgenrezeptor-Antagonisten (AR-Antagonisten) der zweiten Generation (Enzalutamid, Apalutamid und Darolutamid) die Behandlungslandschaft des nichtmetastasierten kastrationsresistenten Prostatakarzinoms (nmCRPC) signifikant verändert, sodass die alleinige Androgendeprivationstherapie mittlerweile eine Ausnahmesituation darstellt.

Apalutamid ist ein Antiandrogen, das direkt an die Ligandenbindungsdomäne desAR bindet (Abb. 1). Apalutamid wurde von der FDA und von der EMA für die Behandlung des nmCRPC zugelassen, nachdem in einer randomisierten kontrollierten Phase-III-Studie (SPARTAN) ein Vorteil für das metastasenfreie Überleben (MFS) nachgewiesen wurde.1 In dieser Studie wurden 1207 Männer im Verhältnis 2:1 randomisiert, die entweder Apalutamid oder Placebo erhalten hatten. Haupteinschlusskriterien waren das Vorhandensein eines nmCRPC in einer klinischen Hochrisikosituation mit einer PSA-Verdopplungszeit (PSADT) ≤10 Monaten. Das Staging umfasste einen Technetium-99m-Knochenscan und eine Computertomografie (CT). Während das Vorhandensein von Fernmetastasen ein Ausschlusskriterium war, durften Patienten mit Lymphknotenmetastasen <2cm im Becken an der Studie teilnehmen.

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