© ktsimage iStockphoto

SAKKStudie HOVON 150

AML oder MDS (MDS-EB2): Therapie mit Ivosidenib oder Enasidenib für Patienten mit IDH1- oder IDH2-Mutation

(0,00)

Bei etwa 20% der Patienten mit neu diagnostizierter akuter myeloischer Leukämie (AML) und bei einem kleineren Anteil der Patienten mit myelodysplastischem Syndrom und Blastenexzess Typ 2 (MDS-EB2) werden in den erkrankten Blutzellen Mutationen in den Enzymen Isocitratdehydrogenase 1 oder 2 (IDH1, IDH2) festgestellt. Diese Mutationen fördern die Entwicklung von leukämischen Zellen.

Zurzeit sind verschiedene Wirkstoffe in Entwicklung, welche die IDH1- bzw. IDH2-Mutantenproteine hemmen und bei denen die Hoffnung besteht, dass sie die Therapie von Patienten mit AML bzw. MDS-EB2 verbessern können. Die beiden Wirkstoffe Ivosidenib und Enasidenib sind seit 2018 bzw. 2017 in den USA bereits für die Behandlung von Patienten mit rezidivierender oder refraktärer AML und IDH1- bzw. IDH2-Mutation zugelassen. In Phase-I- und -II-Studien zeigten die beiden Wirkstoffe bei dieser Patientenpopulation eine gute Wirksamkeit und Verträglichkeit.

Sie sind bereits registriert?
Loggen Sie sich mit Ihrem Universimed-Benutzerkonto ein:

Login

Sie sind noch nicht registriert?
Registrieren Sie sich jetzt kostenlos auf universimed.com und erhalten Sie Zugang zu allen Artikeln, bewerten Sie Inhalte und speichern Sie interessante Beiträge in Ihrem persönlichen Bereich zum späteren Lesen. Ihre Registrierung ist für alle Unversimed-Portale gültig. (inkl. allgemeineplus.at & med-Diplom.at)

Registrieren

Back to top