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53. Jahrestagung der ÖGGH

Funktionelle Dyspepsie

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Jatros
17. September 2020
Autor:
Prim. Univ.-Prof. Dr. Michael Gschwantler

4. Medizinische Abteilung<br>Klinik Ottakring (ehemals Wilhelminenspital)<br> E-Mail: michael.gschwantler@wienkav.at

Symptome vonseiten einer funktionellen Dyspepsie – wie Schmerzen im Epigastrium, postprandiales Völlegefühl und frühes Sättigungsgefühl – zählen zu den häufigsten Beschwerden, aufgrund derer Patienten einen Arzt aufsuchen. Leider ist unserWissen über die Pathogenese dieses wichtigen Krankheitsbildes immer noch sehr lückenhaft und kausale Therapiekonzepte sind nicht verfügbar.

Bei der Diagnose der funktionellen Dyspepsie handelt es sich um eine Ausschlussdiagnose; d.h., es muss zunächst durch entsprechende Untersuchungen (z.B. Labor, OB-Sonografie, Gastroskopie) das Vorliegen anderer Pathologien, welche die vorliegenden Symptome erklären könnten – wie etwa Ulcus duodeni, Ulcus ventriculi, Cholecystolithiasis, chronische Pankreatitis u.a. –, ausgeschlossen werden. Der funktionellen Dyspepsie selbst liegt kein mit klinischen Routineuntersuchungen fassbares morphologisches Substrat zugrunde. Nach Ausschluss anderer Ursachen wird die Diagnose einer funktionellen Dyspepsie nach den Rom-IV-Kriterien gestellt. Je nach vorherrschender Symptomatik werden drei Subtypen unterschieden:

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