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53. Jahrestagung der ÖGGH

Diabetesmanagement bei Leberzirrhose

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Jatros
17. September 2020
Autor:
OÄ Dr. Claudia Ress

Universitätsklinik für Innere Medizin I<br>Medizinische Universität Innsbruck<br>E-Mail:claudia.ress@i-med.ac.at

Als zentrales Stoffwechselorgan mit Einfluss auf die Glukosehomöostase spielt die Leber eine zentrale Rolle im Glukosestoffwechsel. Daher ist es nicht verwunderlich, dass Diabetes mellitus bei Patienten mit Leberzirrhose überproportional häufig auftritt. Einige Substanzklassen bieten hier Behandlungsoptionen – nichtsdestotrotz ist die Therapieentscheidung herausfordernd.

Diabetesmanagement bei Patienten mit Leberzirrhose stellt eine besondere Herausforderung dar. Die Leber als zentrales Stoffwechselorgan hat weitreichenden Einfluss auf die Glukosehomöostase. Die Leber spielt sowohl bei der Speicherung von Energie in Form von Glykogen als auch bei der Aufrechterhaltung einer ausreichenden Glukoseversorgung im Rahmen von Glykogenolyse und Glukoneogenese eine wichtige Rolle.1 Zusätzlich kommt der Leber eine zentrale Rolle in der Entwicklung einer Insulinresistenz zu.2 Dementsprechend kommt es auch bei hepatischen Pathologien zu Veränderungen im Glukosestoffwechsel. Diese Veränderungen umfassen sowohl hepatische als auch systemische Vorgänge. Neben dem Einfluss von hepatischen Veränderungen auf den Glukosestoffwechsel wirkt sich auch ein gestörter Glukosemetabolismus auf die Entwicklung einer Leberzirrhose aus, sodass sich Glukosemetabolismus und Lebererkrankung gegenseitig beeinflussen.

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