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Welche neuen Therapiekonzepte sind beim nichtmuskelinvasiven High-Risk-Blasenkarzinom in der Pipeline?

Das nichtmuskelinvasive High-Risk-Blasenkarzinom (HR-NMIBC) bleibt trotz etablierter Standardtherapien eine klinische Herausforderung mit hohen Rezidiv- und Progressionsraten. Neue systemische und intravesikale Therapieansätze erweitern derzeit das therapeutische Spektrum und eröffnen insbesondere für BCG-„unresponsive“ Patient:innen vielversprechende Optionen. Es stellt sich daher zunehmend die Frage nach klinischem Zusatznutzen und Lebensqualität durch diese neuen Optionen im Vergleich zum etablierten Standard.

Das nichtmuskelinvasive Harnblasenkarzinom (NMIBC) stellt mit über 80% aller Erstdiagnosen die häufigste Manifestationsform des Blasenkarzinoms dar.1,2 Trotz klar definierter Therapiealgorithmen ist die Erkrankung durch hohe Rezidiv- und Progressionsraten gekennzeichnet, insbesondere in Gruppen mit intermediärem und hohem Risiko.3 Vor diesem Hintergrund haben sich in den letzten Jahren sowohl systemische als auch lokale Therapieansätze deutlich weiterentwickelt.

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