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Kooperation mit anderen Fachgesellschaften und Partnerorganisationen

Klarer Auftrag: ÖGU möchte HPV-Impfung für Männer vorantreiben

Als klare Krebspräventionsmaßnahme unterstützt der Vorstand der Österreichischen Gesellschaft für Urologie gemeinsam mit anderen Fachgesellschaften und Partnern die Impfung gegen humane Papillomaviren (HPV) für Männer. Wenngleich bis dato eine Evidenzlücke für die Reduktion HPV-assoziierter Karzinome durch die Impfung beim männlichen Geschlecht vorlag, analysierte nun eine retrospektive Kohortenstudie auf Basis von rund 190 Millionen Patientendatensätzen diese Fragestellung.

Die krebspräventive Wirkung der HPV-Impfung ist bei Frauen seit Jahren gut belegt. Für Männer fehlten jedoch bislang robuste Daten aus direkten Vergleichen zwischen geimpften und ungeimpften Kohorten. Diese Evidenzlücke ist klinisch und versorgungspolitisch relevant, da der 9-valente HPV-Impfstoff seit 2016 zunehmend eingesetzt wird, während geschlechtsneutrale Impfstrategien in vielen Ländern noch immer nicht konsequent umgesetzt sind. Vor diesem Hintergrund ist die aktuelle Arbeit von Kitano und Yoshida besonders wichtig. Sie untersucht in einer sehr großen Real-World-Kohorte, ob die 9-valente HPV-Impfung auch bei Jungen und jungen Männern mit einer Reduktion HPV-assoziierter Karzinome assoziiert ist.

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