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Erfolgreiche 36. Rheumatologische Fortbildungstagung in Saalfelden

<p class="article-intro">Im Rehabilitationszentrum Saalfelden wurde am Samstag, den 24. Juni 2017, eine hochkarätige Rheumatagung abgehalten, zu der über 60 Teilnehmer aus ganz Österreich, aber auch aus dem benachbarten Bayern gekommen waren.</p>
<hr /> <p class="article-content"><p>Die Organisation dieser &Auml;rztefortbildung erfolgte in bew&auml;hrter Weise durch das Team des Ludwig Boltzmann Departments f&uuml;r Rehabilitation des Clusters f&uuml;r Arthritis und Rehabilitation unter der Leitung von Univ.-Doz. Dr. Werner Kullich.<br /><br /> Die Tagungsteilnehmer wurden vom Pr&auml;sidenten der &Ouml;sterreichischen Gesellschaft f&uuml;r Rheumatologie und Rehabilitation, Dr. Rudolf Puchner, und vom B&uuml;rgermeister der Stadtgemeinde Saalfelden, Erich Rohrmoser, begr&uuml;&szlig;t.<br /><br /> Rehabilitation umfasst eine Summe von Ma&szlig;nahmen zur Erreichung bestm&ouml;glicher k&ouml;rperlicher, psychischer und sozialer Bedingungen, damit die betroffenen Patienten ihren gewohnten Platz in der Gesellschaft m&ouml;glichst gesund und mit geringsten Einschr&auml;nkungen sowie bester Lebensqualit&auml;t einnehmen k&ouml;nnen. Ein Vortrag der &auml;rztlichen Leiterin der Rehaklinik Malcherhof in Baden, Prim. Dr. Gabriele Eberl, zeigte die Rehabilitation im Wandel der Zeit. Die Sichtweise ver&auml;nderte sich von einem rein sch&auml;digungsorientierten Modell zu einer heute mehr sozial orientierten Denkweise, die auch auf die Herausforderungen des Berufsalltags ausgerichtet ist.<br /><br /> Ein Schwerpunktthema, brillant vorgetragen von Doz. Dr. Johann Gruber von der Medizinischen Universit&auml;t Innsbruck, betraf die Behandlung der Arthrose, welche heute als &bdquo;Volkskrankheit&ldquo; insbesondere bei der immer &auml;lter werdenden Bev&ouml;lkerung eine immer bedeutsamere Rolle spielt. Es wurden die aktuellsten Behandlungsm&ouml;glichkeiten f&uuml;r Patienten mit Erkrankungen des rheumatischen Formenkreises besprochen. O&Auml; Dr. Andrea Studnicka-Benke von der Rheumaambulanz der Medizinischen Universit&auml;tsklinik Salzburg berichtete die neuesten Erkenntnisse vom gr&ouml;&szlig;ten europ&auml;ischen Rheumakongress (EULAR), der kurz zuvor im Juni in Madrid stattgefunden hatte (siehe Artikel auf Seite 82f). Ein neues Therapieprinzip, mit dem man oral die Entz&uuml;ndungsmechanismen bei rheumatoider Arthritis hemmen kann (JAK-Inhibition), wurde von O&Auml; Dr. Ulrike Stuby vom Kepler Universit&auml;tsklinikum Linz vorgestellt. Ein Thema der Tagung, vorgetragen von Dr. Susanna Sp&auml;thling- Mestekemper aus M&uuml;nchen, betraf Empfehlungen und medikament&ouml;se Therapie bei Kinderwunsch und Schwangerschaft von Frauen mit rheumatischen Erkrankungen. Die konservative Lymphtherapie als unterst&uuml;tzende Begleitbehandlung bei rheumatischen Erkrankungen mit &Ouml;dembildungen/ Schwellungen wurde von Prim. Dr. Christian Wiederer, &Auml;rztlicher Leiter des Kurhauses Bad Gleichenberg und Direktor des Klinikums am Kurpark in Baden, einem anerkannten Experten auf dem Gebiet der therapeutischen Beeinflussung des Lymphgef&auml;&szlig;systems, genauestens dargelegt.<br /><br /> Der gro&szlig;e Anklang, den diese traditionelle Rheuma- und Rehabfortbildungsveranstaltung fand, l&auml;sst hoffen, dass auch n&auml;chstes Jahr wieder zahlreiche &Auml;rzte und Experten in den sch&ouml;nen Pinzgau zur Weiterbildung kommen werden.</p>

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