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Die Geburt des BVÖD
Jatros
Autor:
VP MR Dr. Johannes Neuhofer
Obmann des Berufsverbandes der Dermatologen (BVÖD)
30
Min. Lesezeit
02.03.2017
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<p class="article-intro">Nach eingehender Vorarbeit trafen sich die Obleute der Landesfachgruppen für Dermatologie/Venerologie bei eisigen Temperaturen am 20. Jänner 2017 in Fuschl am See zur Gründersitzung des neuen Berufsverbands ihres Fachs. Nach dreistündigen heißen Diskussionen wurden die Statuten des Vereins festgelegt und wesentliche Beschlüsse gefasst, die das Fach Dermatologie/Venerologie auch in diesen turbulenten Zeiten in eine gute Zukunft führen werden.</p>
<hr />
<p class="article-content"><p>Alle Fachärztinnen und Fachärzte für Dermatologie/Venerologie können dem Berufsverband als ordentliche Mitglieder beitreten, Kollegen und Kolleginnen in Fachausbildung als außerordentliche Mitglieder, allerdings ohne Stimmrecht.<br /> Die Aktivitäten konzentrieren sich auf die Interessen und Belange der niedergelassenen Fachkolleginnen und -kollegen, von Kassenärztinnen und -ärzten über Wahlärztinnen und -ärzte bis hin zu Klinikärztinnen und -ärzten, die zusätzlich eine Praxis führen. Jeder Landesverband entsendet einen niedergelassenen Dermatologen/ eine niedergelassene Dermatologin in den neunköpfigen Vereinsvorstand. Daraus werden der Obmann/die Obfrau, sein/e Stellvertreter/in und die vereinsgemäßen Funktionärinnen und Funktionäre gewählt. Der Gründungsvorstand für die erste Fünfjahresperiode wurde bereits einstimmig gewählt und beginnt unverzüglich mit der Verbandsarbeit, die bei halbjährlichen Treffen akkordiert wird.<br /> Das Hauptaugenmerk wird auf die Unterstützung bei selbstständiger Tätigkeit – etwa bei der Praxisgründung, deren Führung und damit verbundenen ökonomischen Aspekten – gelegt. Gemeinsame Stellungnahmen nach außen wie etwa Pressemitteilungen oder plakative Aktionen sollen das Gewicht der Fachgruppe in der Öffentlichkeit erhöhen.</p> <h2>Enge Abstimmung mit der Gesellschaft</h2> <p>Sämtliche Aktivitäten sollen mit der ÖGDV eng abgestimmt werden, insbesondere Fortbildungsveranstaltungen wie Symposien, Kongresse etc. Besonders erfreulich ist die Zusammenstellung des breiten dermatologischen Tätigkeitsbereichs, der demnächst gemeinsam seitens der ÖGDV und des BVÖD bzw. von den beiden Repräsentanten der ÖGDV, Präsident Prof. Schmuth und dem BVÖD-Obmann Dr. Neuhofer, vorgestellt wird. Konsens besteht auch bezüglich der engen Zusammenarbeit bei fachspezifischen Aufgabenstellungen, etwa der Bündelung landesspezifischer Probleme, beim gemeinsamen Auftreten in der Öffentlichkeit, vor der Presse, bei Kassen und Ärztekammern. Die Website wird von Dr. Fiebinger (LFGO Salzburg) in Absprache mit dem Vorstand auf aktuellem Stand gehalten und dient dem allgemeinen Meinungsaustausch.<br /> Der breite Wunsch der niedergelassenen dermatologischen Kollegenschaft wurde mit der Gründung dieser Bundesvereinigung, wie in anderen Fächern bereits längst umgesetzt, auf die Beine gestellt. Länderübergreifende Anstrengung ist aber jetzt notwendig, um mit dieser neuen Kraft dem Fach Dermatologie/Venerologie im turbulenten medizinischen Kontext frischen Wind einzuhauchen.</p></p>
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