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T-Zell-Engager Teil 2

Rheumatologie: Wie entscheidend ist die Dauer der B-Zell-Depletion?

Bispezifische T-Zell-Engager („T-cell engagers“, TCE) werden als neue Option für schwer therapierefraktäre Autoimmunerkrankungen untersucht. Besonders die Erfahrungen mit dem CD19×CD3-T-Zell-Engager Blinatumomab und dem CD20×CD3-Antikörper Mosunetuzumab zeigen, dass eine rasche B-Zell-Depletion klinisch wirksam sein kann, dass aber der Effekt nach B-Zell-Repopulation verloren gehen kann. Daraus ergibt sich die Frage, ob auf eine intensive Induktion eine Erhaltungstherapie folgen sollte.

Blinatumomab besteht aus zwei über einen Linker verbundenen scFv-Fragmenten. Eines bindet CD3 auf T-Zellen, das andere CD19 auf B-Zellen. Das Molekül besitzt keine Fc-Domäne und hat eine sehr kurze Halbwertszeit von etwa 2,1 Stunden. Daher wird es als kontinuierliche intravenöse Infusion verabreicht. Diese Pharmakokinetik erlaubt eine gut steuerbare Exposition, macht die Anwendung aber aufwendiger als bei länger wirksamen Antikörperformaten.1,2

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