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Schweizerische Gesellschaft für Sportpsychiatrie und -psychotherapie

Tätigkeitsfelder, Sprechstunden, Jahrestagung und aktuelle Nachrichten

Die Schweizerische Gesellschaft für Sportpsychiatrie und -psychotherapie (SGSPP) bezweckt die Förderung der Sportpsychiatrie und -psychotherapie über die Lebensspanne in der Schweiz im Leistungssport und in der Allgemeinbevölkerung. In LEADING OPINIONS Neurologie & Psychiatrie wird seit Dezember 2019 regelmässig über die jüngsten Entwicklungen der Sportpsychiatrie und -psychotherapie (in der Schweiz) und ihre Tätigkeitsfelder berichtet.

Ess- und Körperbildstörungen, suchthaftes Sportverhalten oder der Medikamentengebrauch lassen sich als Themen der Sportpsychiatrie und -psychotherapie im Freizeitsport identifizieren. Der Gebrauch form- und leistungsfördernder Substanzen (sogenannter «image and performing enhancing drugs», IPED) ist weit verbreitet. Schätzungen für die Schweiz gehen von über 200000 IPED-Konsumenten aus. Unter den IPED sind die Anabolika (anabole androgene Steroiden, AAS) von grosser Bedeutung, aber auch Wachstumshormone, Insulin oder Stimulanzien (z.B. Clenbuterol) müssen hier genannt werden. Risikogruppen in Bezug auf den Gebrauch von AAS sind junge Männer, Freizeitsportler, Fitnessstudionutzer, Leistungssportler und Bodybuilder. Hauptgrund für ihren Einsatz ist der Wunsch nach einer Zunahme der Muskulatur und der Steigerung der Leistung.

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