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Problematische Internetnutzung bei Frauen

Frauen suchen häufig Rat – besonders für Angehörige

Frauen sind häufig selbst von einer problematischen Internetnutzung betroffen und spielen zudem eine wichtige Rolle bei der Unterstützung von suchterkrankten Angehörigen, wie Daten aus der Schweiz zeigen. Daraus ergeben sich geschlechtsspezifische Anforderungen an eine Therapie.

Eine grosse Herausforderung bei internetassoziierten Suchterkrankungen ist das mangelnde Angebot an spezialisierten Behandlungsmassnahmen, sagte Dr. Sophia Achab, Universität Genf, einleitend zu ihrem Vortrag auf dem European Congress of Psychiatry 2024. Dr. Achab ist Psychiaterin und Mitglied des Advisory Boards für Internetsucht, das 2013 vom Schweizer Bundesamt für Gesundheit gegründet wurde. Sie forscht zu geschlechtsspezifischen Aspekten der Prävention und Therapie einer problematischen Internetnutzung. In ihrem Vortrag stellte sie die wissenschaftliche Evidenz zu geschlechtsspezifischen Anforderungen für Frauen in der Schweiz dar, die von einer Internetsucht betroffen sind oder aufgrund von erkrankten Angehörigen Hilfe suchen.

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