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Zuckersteuer gegen Übergewicht und Folgeerkrankungen

Während in der Schweiz immer noch über die Zuckersteuer debattiert wird, ist man in Deutschland schon einen Schritt weiter: Eine Expertenkommission empfiehlt die Einführung.

Bern. Frankreich, Grossbritannien, Irland, Kroatien, Spanien, Ungarn: Überall dort und in weltweit mehr als 50 Ländern gibt es sie schon: die Zuckersteuer. Sie gilt, nach Zuckergehalt gestaffelt, auf Getränke. Aus den Ländern, die die Zuckersteuer teils schon seit vielen Jahren einheben, ist bekannt, dass die Hersteller darauf reagieren und ihren Getränken weniger Zucker beimengen. Das löst erwiesenermassen kaskadenartig gleich mehrere Probleme. Übergewicht und Adipositas gehen zurück, vor allem bei Kindern und Jugendlichen, die besonders viele gesüsste Getränke konsumieren. Dadurch bleiben Folgeerkrankungen aus, die mit Fettleibigkeit einhergehen, wie Gelenksprobleme, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Diabetes und Krebs. Dies spart viel Geld im Gesundheitswesen ein.

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