Zahl der Woche: 100 Millionen Franken gespart
Sie sind bereits registriert?
Loggen Sie sich mit Ihrem Universimed-Benutzerkonto ein:
Sie sind noch nicht registriert?
Registrieren Sie sich jetzt kostenlos auf universimed.com und erhalten Sie Zugang zu allen Artikeln, bewerten Sie Inhalte und speichern Sie interessante Beiträge in Ihrem persönlichen Bereich
zum späteren Lesen. Ihre Registrierung ist für alle Unversimed-Portale gültig. (inkl. allgemeineplus.at & med-Diplom.at)
Die obligatorische Krankenversicherung (OKP) sparte zuletzt dank des Health-Technology-Assessment-Programms (HTA) des Bundes jährlich 100 Millionen Schweizer Franken ein. Dies trotz Wachstums des Leistungsumfangs.
Bern. Seit der Einführung des Krankenversicherungsgesetzes (KVG) im Jahr 1996 und bis 2023 stieg der Leistungsumfang der obligatorischen Krankenversicherung (OKP) pro Versichertem von 1723 auf 4482 Schweizer Franken pro Jahr an. Insgesamt bezahlte die OKP zuletzt 42,2 Milliarden Franken für medizinische Leistungen.
Dennoch konnten dem Bund zufolge in den vergangenen Jahren in der OKP Einsparungen von mehr als 100 Millionen Franken pro Jahr erzielt werden, mit weiteren rund 60 Millionen Franken an Einsparungen wird noch gerechnet. Gelungen ist das mit dem Health-Technology-Assessment-Programm (HTA), das medizinische Leistungen überprüft. Und zwar darauf, ob sie die Kriterien der Wirksamkeit, Zweckmässigkeit und Wirtschaftlichkeit erfüllen. Nach einer Pilotphase in den Jahren 2015 bis 2017 war das HTA ab 2017 beim Bundesamt für Gesundheit (BAG) installiert worden.
Für den Verband der Schweizer Krankenversicherer Prio.Swiss ist HTA deshalb wichtig für einen zweckmässigen und gleichermassen wirtschaftlichen Leistungskatalog. Was man sich noch von dem Programm erwarte, sei eine bessere Gesamtsicht auf die OKP: Wenn möglich, sollten mit HTA auch neue und erweiterte Leistungen gemeinsam mit ihren Mehr- oder Minderkosten und ihrem Zusatznutzen für die Versicherten geprüft werden. (sst)
Quelle: Prio.Swiss – Der Verband Schweizer Krankenversicherer
Das könnte Sie auch interessieren:
Neues Förderprogramm für Ärzte
Mit dem Ziel, die Zahl der forschenden Ärzte zu erhöhen, wurde nun ein Förderprogramm lanciert. Gesuche können bereits jetzt und bis Ende November eingereicht werden.
Neue Empfehlungen bei schweren Lebererkrankungen
Ärzte aus Bern entwickelten neue internationale Empfehlungen mit, die dabei helfen, bei schweren Lebererkrankungen Risiken für eine Verschlechterung besser vorherzusagen.
Bei Herzkrankheit wird nun patientenzentrierte Therapie empfohlen
Nach einer Studie unter der Leitung von Schweizer Forschern wird nun für Patienten, die eine Herzklappe benötigen und verengte Herzkranzgefässe haben, eine patientenzentrierte Therapie ...