World Oral Health Day rückt Mundgesundheit in den Fokus
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Die FDI World Dental Federation veröffentlichte zum World Oral Health Day eine Videobotschaft – auch, um weiterführende Krankheiten zu verhindern.
Genf. Anlässlich des World Oral Health Day (WOHD) teilte die FDI World Dental Federation eine Videobotschaft unter dem Motto «A Happy Mouth is a Happy Body» mit Stimmen aus verschiedenen Sektoren, die für gemeinsame Anstrengungen zur Verbesserung der Mundgesundheit weltweit plädiert. Denn Schätzungen der Weltgesundheitsorganisation (WHO) zufolge gehören Mundkrankheiten derzeit zu den am weitesten verbreiteten Gesundheitsproblemen weltweit und betreffen fast 3,5 Milliarden Menschen. Sie leiden unter Karies, schweren Zahnfleischerkrankungen, Zahnverlust und Mundkrebs. Bleiben Erkrankungen des Mundraums unbehandelt, können sie schwerwiegende Auswirkungen auf die Gesundheit und die sozialen Perspektiven einer Person haben.
Darüber hinaus kann die Erhaltung einer guten Mundgesundheit dazu beitragen, anderen Krankheiten wie Herz- und Atemwegserkrankungen, Krebs und Diabetes vorzubeugen. In dem Video der FDI sprachen Vertreter:innen von Regierungen, Organisationen im Bereich chronischer Erkrankungen sowie aus dem privaten Sektor über die Notwendigkeit des gemeinsamen Handelns, um einen allgemeinen Zugang zur Mundgesundheit zu gewährleisten. «Um eine flächendeckende Versorgung im Bereich der Mundgesundheit zu erreichen, ist eine wirksame Zusammenarbeit zwischen den verschiedenen Sektoren und Interessengruppen unerlässlich. Wir müssen gemeinsam daran arbeiten, Ungleichheiten zu beseitigen, damit bis 2030 die Mundgesundheit ein allgemein zugängliches Recht wird», betonte Greg Chadwick, Präsident der FDI.
Laut Anna Lella, Vorsitzende der Arbeitsgruppe WOHD, hat sich die FDI zur Aufgabe gemacht, Partnerschaften, Netzwerke, Strategien und Programme zu fördern, um die Mundgesundheit als wesentlichen Bestandteil der allgemeinen Gesundheit und des Wohlbefindens voranzubringen. Bestehende Kooperationen gäbe es bereits mit Organisationen wie der NCD Alliance, der World Heart Federation, der International Diabetes Federation und der International Pharmaceutical Federation. (red)
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