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WHO veröffentlicht neue Meningitis-Leitlinien

Die neuen WHO-Leitlinien sollen Leben retten und Folgeschäden reduzieren. Besonders Länder mit geringem Einkommen sollen von den Empfehlungen profitieren.

Genf. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat erstmals globale Leitlinien zur Diagnose, Behandlung und Langzeitpflege von Personen mit Meningitis veröffentlicht. Ziel ist es, die Krankheit schneller zu erkennen, rechtzeitig zu behandeln und die Nachsorge zu verbessern. Jährlich sterben rund 240 000 Menschen an bakterieller Meningitis – der gefährlichsten Form der Erkrankung – und etwa 20 Prozent der Betroffenen leiden an bleibenden Komplikationen. «Jeder sechste Erkrankte stirbt an bakterieller Meningitis, und viele andere bleiben mit bleibenden gesundheitlichen Problemen zurück», sagte WHO-Generaldirektor Tedros Adhanom Ghebreyesus. Die neuen evidenzbasierten Empfehlungen sollen die Gesundheitssysteme weltweit stärken und insbesondere in Epidemiegebieten wie dem «Meningitis-Gürtel» südlich der Sahara Leben retten.

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