Weniger Geburten in der Schweiz 2024
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Neueste Daten des Bundesamtes für Statistik zeigen einen Rückgang der Lebendgeburten. Auch bei Früh- und Mehrlingsgeburten gibt es Veränderungen.
Neuchâtel. Im Jahr 2024 wurden in der Schweiz 78 256 Lebendgeburten gezählt – 2,2 Prozent weniger als im Vorjahr mit 80 024. Die Zahl der Totgeburten ab der 22. Schwangerschaftswoche lag bei 331, nach 334 im Jahr 2023. Die Totgeburtenrate blieb mit 4,2 pro 1000 Geburten unverändert. Innerhalb der ersten sieben Tage nach der Geburt starben 193 Neugeborene (2,5 pro 1000 Lebendgeburten), gegenüber 185 im Jahr 2023.
Die Säuglingssterblichkeit lag 2024 bei 259 Todesfällen im ersten Lebensjahr. Das entspricht einer Rate von 3,3 pro 1000 Lebendgeburten – gleich wie im Vorjahr mit 265 Fällen. Bei den Frühgeburten wurden 4777 Kinder vor der 37. Schwangerschaftswoche geboren (6,1 Prozent der Lebendgeburten). 2023 waren es 4920 Frühgeborene (6,2 Prozent).
Auch die Zahl der Mehrlingsgeburten ging leicht zurück: 2,9 Prozent aller Kinder kamen 2024 als Mehrlinge zur Welt, im Jahr zuvor lag der Anteil bei 3,0 Prozent. (red)
Quelle: BFS
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