© WHO / Christopher Black

Weg frei für globales Pandemieabkommen

Nach drei Jahren intensiver Verhandlungen nahmen die WHO-Mitgliedstaaten das erste globale Pandemieabkommen an. Ziel ist eine gerechtere und effektivere Reaktion auf künftige Gesundheitskrisen.

Genf. Eine historische Entscheidung: Die mehr als 190 Mitgliedstaaten der Weltgesundheitsorganisation (WHO) haben auf der 78. Weltgesundheitsversammlung (World Health Assembly, WHA) in Genf einstimmig ein globales Pandemieabkommen angenommen. Nach über drei Jahren intensiver Verhandlungen ist es als eine zentrale Lehre aus der Corona-Pandemie zu betrachten und zielt darauf ab, künftige Gesundheitskrisen gemeinsam wirksamer und gerechter zu bewältigen. WHO-Generaldirektor Tedros Adhanom Ghebreyesus sprach von einem Sieg für öffentliche Gesundheit, Wissenschaft und multilaterales Handeln.

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