© Michal Jarmoluk/ Pixabay

Was der Pharmastandort Schweiz (nicht) braucht

Die Branchenvertretung Interpharma kritisiert in einer neuen Publikation das Fehlen einer eigenen Strategie für den Pharmastandort Schweiz. Bei acht von zehn gesetzten Schwerpunkten sieht sie weiterhin Handlungsbedarf.

Basel. Die Interpharma, Branchenvertretung der Pharmaindustrie, warnt in einer neuen Publikation vor einem Zurückfallen des Pharmastandorts Schweiz. Mit einem Anteil von knapp 40 Prozent an den Gesamtexporten sei die Branche immerhin die wichtigste Exportbranche der Schweiz. Die internationale Konkurrenz würde aber grösser werden – «das liegt nicht zuletzt daran, dass diverse Länder eigene Strategien für Pharma und Life Sciences erarbeitet haben und umsetzen. In der Schweiz fehlt eine solche bis heute», meint Jörg-Michael Rupp, Präsident Interpharma. In dem 2019 erstellten und 2022 nach der Pandemie aufdatierten und publizierten Strategiepapier «Pharmastandort 2030» skizzierte die Interpharma bereits, in welchen Bereichen und mit welchen Massnahmen die Rahmenbedingungen geschaffen und optimiert werden können, damit die Schweizer Pharmabranche auch im Jahr 2030 ein führender Pharmastandort in Europa ist. Bei acht von den dafür festgelegten zehn Schwerpunkten gibt es laut der Branchenvertretung weiterhin Handlungsbedarf.

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