Verbot für Wegwerf-Vapes beschlossen
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Einweg-E-Zigaretten wie die beliebten «Puff Bars» sollen in der Schweiz verboten werden. Der Entscheid der eidgenössischen Räte beruht auf Umweltbedenken und dem Schutz der Gesundheit, insbesondere jener von Jugendlichen.
Bern. Die eidgenössischen Räte haben sich klar für ein Verbot elektronischer Einwegzigaretten ausgesprochen. Der Nationalrat hatte die Motion von Christophe Clivaz (Grüne/VS) bereits im Juni 2024 angenommen, der Ständerat folgte ihm nun mit 19 zu 11 Stimmen. Grund für das geplante Verkaufsverbot der sogenannten «Puff Bars» sind vor allem die umweltschädlichen und gesundheitsgefährdenden Eigenschaften der Produkte, heisst es auf der Webseite des Parlaments. Aufladbare E-Zigaretten sollen vom Verbot ausgenommen bleiben.
Die Mehrheit der Parlamentarier:innen sieht besonders in der Verbreitung unter Jugendlichen ein grosses Problem. Günstige Preise, süsse Aromen und auffälliges Design machten die Produkte attraktiv – mit hohem Suchtpotenzial. Lehrpersonen berichteten, dass bereits 12-Jährige Mühe hätten, eine Schulstunde ohne Konsum zu überstehen. Auch der enorme Wegwerfcharakter wurde kritisiert: In neun von zehn Fällen würden die Geräte nicht sachgerecht entsorgt.
Laut Clivaz gelten die «Puff Bars» als Sondermüll – mit Substanzen wie Lithium oder Nickel – und verursachen hohe Entsorgungskosten. Gleichzeitig warnt die Prävention vor nicht ausreichend erforschten Gesundheitsrisiken. Der Bundesrat wollte zunächst internationale Abkommen abklären und beantragte ein Nein zur Motion. Nun muss er das Tabakproduktegesetz anpassen. Auch mehrere Kantone, darunter Basel-Stadt und Bern, haben bereits eigene Verbotsinitiativen lanciert.
Quelle: Parlament
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